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Beim Auftakt in die Formel-1-Saison wird morgen in Bahrain beim ersten freien Training Rückkehrer und Superstar Michael Schumacher sicher das grösste Interesse auf sich ziehen. In Schumis Schatten debütiert aber auch der erste Russe in der Königsklasse des Motorsports – Renault-Pilot Witali Petrow (25).
In der 60-jährigen Geschichte der Formel 1 seit dem ersten WM-Jahr 1950 gabs noch weitere «Exoten» zu bewundern. blick.ch präsentiert eine Auswahl davon:
Der Prinz: Der thailändische Prinz Birabongse Bhanutej Bhanubhandhu, genannt «Prince Bira», fuhr von 1950 bis 1954 bei 19 GPs mit. Seine besten Resultate sind zwei vierte Plätze, die er je auf einem Maserati herausfuhr. 1985 starb er im Alter von 71 Jahren an einem Herzinfarkt.
Die Emanzen: Fünf Frauen versuchten sich schon in einem F1-Cockpit. Mit wenig Erfolg. Als Einzige konnte die Italienerin Lella Lombardi einen halben WM-Punkt (!) sammeln. Beim abgebrochenen Rennen von Barcelona 1975 wurde sie Sechste. Die letzte Frau, die für bisher ein Rennen gemeldet wurde, ist Giovanna Amati (heute 47). Ihr Engagement bei Brabham wurde 1992 aber zum Flop. In jeder Qualifikation war sie die Langsamste. Nach drei Rennen kam das Aus für Amati.
Der Big Boss selbst: Was viele nicht wussten: Auch der heutige Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone (79) probierte es in jungen Jahren als Rennfahrer. 1958 klappte es aber sowohl beim GP Monaco als auch beim GP Grossbritannien nicht mit der Qualifikation fürs Rennen. Ecclestone wirds im Rückblick verschmerzen können.