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Und mittendrin lauert der Schweizer Sébastien Buemi (20) im Toro Rosso-Ferrari. Er plant für heute in der Qualifikation auf der «geilsten Piste der Welt» den Sprung in die Top Ten.
Dies ist Buemi erst ein Mal gelungen. Beim GP von China mit Startplatz 10. In Monaco und Ungarn gabs am Samstag je den 11. Rang. «Unser Auto ist super. Jede Runde läuft es besser. Da kann ich in der Qualifikation richtig angreifen», schwärmte Buemi, der beim kurzen Regenauftritt am Morgen einmal von der Piste rutschte.
Resultate noch wenig aussagekräftig
Dass sein Teamkollege Alguersuari 0,23 Sekunden vor ihm lag, störte den Waadtländer nicht. Er war mit 20 Kilogramm oder rund 27 Liter mehr Sprit unterwegs als der Spanier. Das macht auf der 7 km langen Strecke 0,8 Sekunden pro Runde aus. Man rechne…
Praktisch mit leeren Tanks landete der Franzose aus Genf, Romain Grosjean, auf Position 5 – und was sagte sein Renault-Teamkollege Alonso auf Rang 14? «Ich bin sehr zuversichtlich.»
Also hatte der Spanier – wie Buemi – um einiges mehr Benzin an Bord. Und so müssen die Zeiten am Freitag bei allen Teams, also auch bei BMW-Sauber, weiter mit Vorsicht bewertet werden.
Sonst wären diesmal die Autos von WM-Leader Brawn-Mercedes fast chancenlos: 17. Button, 18. Barrichello. Boss Ross Brawn: «Unsere Gegner sollten sich nicht zu früh freuen. Wir sind auch hier voll bei der Musik.»
Schlägt Räikkönen zurück?
Abgerechnet wird in den Ardennenwäldern zwei Mal: Heute und am Sonntag jeweils ab 14 Uhr. Und ein Superstar muss genau beobachtet werden: Kimi Räikkönen (29) im Ferrari. Der Finne, Weltmeister 2007, hat seit 25 Rennen oder Barcelona 2008, nicht mehr gewonnen. Kimi, der soeben in Baar ZG seine neue Traumvilla bezog, ist der heisse BLICK-Tipp!