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Formel-1-Inside: Toyota-Glock nur im Auto im Glück?

SUZUKA - Formel-1-Experte Roger Benoit über das Glück von Timo Glock, den Streit zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes und den Ärger um den WM-Kalender 2010.

Von Roger Benoit | Aktualisiert um 10:43 | 05.10.2009
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Timo Glock humpelt durchs Fahrerlager. (Keystone)
Timo Glock humpelt durchs Fahrerlager. (Keystone)
Der am Samstag bei Tempo 185 in die Reifenmauer gekrachte Timo Glock (27) kehrte gestern an die Boxen zurück. Der Toyota-Fahrer humpelte mit einem blauen Verband am linken Bein durchs Fahrerlager. Es hätte weit schlimmer kommen können, da sich der abgebrochene Frontflügel nur Zentimeter neben Glocks Beinen ins Cockpit bohrte!

Der Singapur-Zweite musste tatenlos mitansehen, wie eine Woche später sein Kollege Jarno Trulli (35) auf dem Ehrenplatz landete. Wer von den beiden Piloten die seit acht Jahren immer noch sieglosen Japaner aus Köln verlassen muss, ist eine Quizfrage. Tendenz: Glock (hat Renault-Angebot).

Streit um Platz drei

Jahrelang bekriegten sich Ferrari und McLaren-Mercedes mit Worten und Taten um den WMTitel. Jetzt erklärten beide Teams auch den Kampf um WM-Platz drei zum Hauptereignis 2009. Ferrari liegt mit einem topmotivierten Räikkönen (trotz Rauswurf) momentan gegen die Silberpfeile 67:65 vorn.

WM-Kalender 2010 sorgt für Ärger

Der neue WM-Kalender 2010 bringt schon den ersten Ärger: Die Teamchefs wollen keinen Grand Prix von Korea. Dieser steht für nächste Saison bereits auf dem Programm: am 17. Oktober (zwischen Japan und Abu Dhabi). Die Superanlage soll rund zwei Stunden entfernt von jeglicher Zivilisation aus dem Boden gestampft werden. Ein Teamchef: «Bernie Ecclestone soll uns lieber wieder nach Amerika zurückbringen!»
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