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Zwei Männer und ein ehrgeiziges Ziel: Jean Todt (63), der Franzose aus einer Arztfamilie, und Ari Vatanen (57), der Finne mit vier Kindern, wollten auf den höchsten Thron des Automobil-Weltverbandes FIA.
Geschafft hat es nur einer: Jean Todt setzt sich in Paris in der Wahl gegen den Finnen Vatanen deutlich durch.
Der Ausgang der Wahl, zu der Vertreter der 221 nationalen Automobil-Klubs zugelassen sind, entspricht den Erwartungen, auch wenn sich der Franzose mit 135:49 Stimmen unerwartet deutlich durchsetzt.
Der einstige Teamchef von Ferrari und langjährige Wegbegleiter von Michael Schumacher hat mit Mosley und Formel-1-Promotor Bernie Ecclestone die namhaftesten Fürsprecher.
Bereits vor einem Monat hatte es für GP-Boss Ecclestone nach einem sicheren Sieg für Mosleys Lieblingskandidaten Todt ausgesehen. Doch Drohungen an die Stimmberechtigten, ein offener Brief von Schumi und Fussballgott Pelé als Befürworter schadeten dem früheren Ferrari-General. Jetzt ist es aber definitiv so weit, Todt übernimmt und will den Mosley-Kurs fortsetzen.
Diese Entscheidung wird Peter Sauber freuen, der mit Investor Qadbak weiter um die Teilnahme als 14. Team 2010 zittern muss. Todt und Sauber lernten sich in den gemeinsamen F1-Zeiten richtig schätzen. Und Todt wird sich für Saubers laufende Probleme sicher einsetzen. Denn diesen Fall wollte Mosley nicht mehr lösen. (R.B./Si/mpe)