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Als Grund für den Rückzug gibt BMW in der Pressemitteilung die «Entwicklung neuer Antriebstechnologien sowie Projekte im Bereich Nachhaltigkeit» an.
Wie erwartet zieht sich BMW aber nicht komplett aus dem Motorsport zurück. Die Tourenwagen-Serie bleibt bestehen.
Norbert Reithofer, der Vorstandsvorsitzende von BMW, betont, «dass diese Entscheidung schwergefallen» sei. «Aber dies ist ein konsequenter Schritt vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung unseres Unternehmens», so Reithofer.
Sportdirektor Mario Theissen: «Natürlich hätten wir alle dieses ambitionierte Projekt gerne weitergeführt und gezeigt, dass die aktuelle Saison nach drei erfolgreichen Jahren ein Ausrutscher war. Aber aus Sicht des Unternehmens kann ich diese Entscheidung nachvollziehen.»
Das BMW-Sauber-Team will sich nun würdevoll mit einem guten Ergebnis aus der Formel 1 zurückziehen.
Zur Zukunft des Standorts Hinwil gibt es noch keine Entscheidungen. Man werde verschiedene Szenarien erarbeiten und nach Lösungen suchen, teilt BMW mit.
Die Übernahme durch ein anderes Team (nach dem Vorbild von Brawn GP) schliesst Theissen jedenfalls nicht aus. (keu)
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Mario Theissen hätte das Formel-1-Projekt gerne weitergeführt. (Keystone)