Der Beste hört auf Stationen der grössten Formel-1-Karriere

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher beendet seine ruhmreiche Karriere. Blick.ch zeigt die wichtigsten Stationen seiner einzigartigen Karriere.

  • Publiziert: 04.10.2012

25. August 1991: Manager Willi Weber bringt Michael Schumacher als Ersatzfahrer für Bertrand Gachot beim Grossen Preis von Belgien in Spa im Jordan-Team unter. Dem spektakulären siebten Startplatz folgt im Rennen durch einen Kupplungsschaden nach 700 Metern das Aus.

8. September 1991: Zweites Rennen, zweites Team. Nach einem Blitztransfer fährt Michael Schumacher für Benetton und gewinnt in Monza als Fünfter seine ersten beiden WM-Punkte.

30. August 1992: Michael Schumacher gelingt in Spa der erste Formel-1-Sieg.

1. Mai 1994: Michael Schumacher gewinnt in Imola; es ist sein dritter Sieg in Serie. Der Erfolg wird durch die tödlichen Unfälle von Roland Ratzenberger und Ayrton Senna überschattet.

13. November 1994: In Adelaide kommt es zum Showdown um den WM-Titel mit Damon Hill. Beide scheiden nach einer Kollision aus, Schumacher ist erstmals Weltmeister.

16. August 1995: Schumacher unterschreibt bei Ferrari und kassiert dafür 80 Millionen Mark.

27. August 1995: «Regenkönig» Schumacher rast in Spa vom 16. Startplatz zum Sieg.

22. Oktober 1995: Schumacher ist nach dem Sieg im japanischen Aida zum zweiten Mal Weltmeister - erneut vor Damon Hill.

2. Juni 1996: Beim Regenrennen in Barcelona gewinnt Schumacher seinen ersten Grand Prix für Ferrari.

28. September 1997: Michael Schumacher fährt beim Grossen Preis von Luxemburg auf dem Nürburgring sein 100. Formel-1-Rennen.

8. Oktober 2000: Schumacher gewinnt den Grossen Preis von Japan und steht vor dem Saisonfinale in Malaysia als Weltmeister fest. Der Deutsche ist der erste Ferrari-Champion seit dem Südafrikaner Jody Scheckter 1979.

19. August 2001: Schumacher wird in Budapest vorzeitig zum vierten Mal Weltmeister und stellt mit dem 51. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere den «Weltrekord» des Franzosen Alain Prost ein.

2. September 2001: Schumacher gewinnt zum fünften Mal sein Lieblingsrennen in Spa und ist mit 52 Siegen alleiniger Weltrekordhalter.

21. Juli 2002: Mit seinem sechsten Sieg in Magny-Cours und dem 61. insgesamt macht Schumacher seinen fünften WM-Titel perfekt. Zudem ist er nach dem Triumph im 11. von 17 Rennen «schnellster Weltmeister» aller Zeiten.

12. Oktober 2003: Ein achter Platz reicht Michael Schumacher beim WM-Finale in Suzuka zum Gewinn des sechsten WM-Titels vor dem Finnen Kimi Räikkönen. Damit hat Schumacher eine WM-Krone mehr als der legendäre Argentinier Juan Manuel Fangio.

10. September 2006: In Monza beendet Schumacher monatelange Spekulationen und kündigt unmittelbar nach seinem Sieg seinen Rücktritt zum Saisonende an.

22. Oktober 2006: In Sao Paulo fährt Schumacher sein 250. und (vorerst) letztes Formel-1-Rennen.

23. Dezember 2010: Nach wochenlangen Spekulationen ist das Comeback von Michael Schumacher perfekt – bei Mercedes. Die Schwaben, die erst wenige Wochen zuvor das Weltmeisterteam Brawn übernommen und zum Mercedes-Werksteam gemacht hatten, bestätigen Schumacher als Teamkollegen von Nico Rosberg. Schumacher spricht von seinem Dreijahresplan.

24. Juni 2012: Nach einer Aufholjagd heimst der von Platz zwölf gestartete Schumacher am Ende des Grossen Preises von Europa in Valencia seine erste Podestplatzierung seit seinem Comeback ein.

29. Juli 2012: In Budapest verursacht Schumacher durch einen haarsträubenden Fehler einen Startabbruch. Der 43-Jährige blieb bei der Aufstellung zum Rennen statt auf dem 17. auf dem 19. Platz stehen.

2. September 2012: Schumacher fährt in seinem 300. Formel-1-Rennen beim Grossen Preis von Belgien in Spa auf den siebten Rang.

28. September 2012: Mercedes gibt nach drei Jahren die Trennung von Michael Schumacher bekannt. Die Nachfolge des Rekord-Champions tritt der bisherige McLaren-Pilot Lewis Hamilton, Weltmeister von 2008, an.

4. Oktober 2012: Schumacher gibt bekannt, dass er seine Karriere am Ende der Saison beenden werde.

Werbung überspringen

Beliebteste Kommentare

  • Simon  Vonlanthen
    Ayrton Senna war der Beste, das sagt eigentlich jeder, auch Schumacher selber!
    • 04.10.2012
    • 20
    • 9
  • Peter  Ho , Dürnten
    Sorry aber der beste zur zeit ist Fernando Alonso obwohl ich kein Fan von ihm bin, aber was Er mit dem Ferrari zeigt ist Weltklasse.
    • 04.10.2012
    • 16
    • 9

Alle Kommentare (5)

  •   Reto Moratti , Sarmenstorf
    Schumacher hat insgesamt sieben titel! Nicht wie geschrieben sechs.
    • 13.12.2012
    • 0
    • 0
  • Fürst  Ronny , Mandach
    Schumi hat die besten Resultate gebracht. Wie er zu den Resultaten kam ist egal.
    Schumi ist ein überbleibsel aus der alten Zeit, als man eine Lücke die sich zum überholen bot noch eiskalt nutzen durfte und man nur aus einem einzigen Grund fuhr: weil man den willen zum Sieg hatte! Heute ist das anders!
    Bei mehreren Umfragen in der F1 wurde deutlich das alle Ayrton Senna für den schnellsten und besten hielten,sogar Schumi selber hat das gesagt. SCHUMI IST GUT OHNE ZWEIFEL. Aber der grösste ist und bleibt Senna! Möge er in Frieden ruhen und stolz auf seinen einzigen letzten Platz sein. Denn er war der letzte tote in der Formel 1
    • 05.10.2012
    • 2
    • 3
  • Peter  Ho , Dürnten
    Sorry aber der beste zur zeit ist Fernando Alonso obwohl ich kein Fan von ihm bin, aber was Er mit dem Ferrari zeigt ist Weltklasse.
    • 04.10.2012
    • 16
    • 9
  • Simon  Vonlanthen
    Ayrton Senna war der Beste, das sagt eigentlich jeder, auch Schumacher selber!
    • 04.10.2012
    • 20
    • 9
  • Jolanda  Walser , Gretzenbach
    Er war nicht schlecht, aber niemals der Beste. 5 Siege verdankt er einem Auto welches unschlagbar war. Die anderen 2 Titel waren ergaunert.

Top 3

1 Indy-Car-Pech geht weiter Simona mit 260 in die Mauerbullet
2 Schauprozess in Paris Montezemolo: «Hoffe auf Gerechtigkeit!»bullet
3 Bei Kart-Plausch Buemi hat Siffert auf dem Kopfbullet

Formel 1

Platz Name Land Punkte
1 Sebastian Vettel GER 132
2 Fernando Alonso ESP 96
3 Kimi Räikkönen FIN 88
4 Lewis Hamilton GBR 77
5 Mark Webber AUS 69
6 Nico Rosberg GER 57
7 Felipe Massa BRA 49
8 Paul Di Resta GBR 34
9 Romain Grosjean FRA 26
10 Jenson Button GBR 25
11 Adrian Sutil GER 17
12 Jean Eric Vergne FRA 13
13 Sergio Pérez MEX 12
14 Daniel Ricciardo AUS 7
15 Nico Hülkenberg GER 5
16 Esteban Gutierrez MEX
17 Valtteri Bottas FIN
18 Pastor Maldonado VEN
19 Jules Bianchi FRA
20 Charles Pic FRA
21 Max Chilton GBR
22 Giedo Van Der Garde NED

Formel 1