F1-Pilotin De Villota So sah ihr Schädel nach Horror-Unfall aus

Im Juli verunglückte Maria De Villota (32) bei Testfahrten mit dem Formel-1-Team von Marussia schwer und verlor das rechte Auge. Ein Röntgenbild ihres Schädels schockiert.

  • Publiziert: 12.10.2012, Aktualisiert: 13.10.2012
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De Villotas Schädel nach dem Horror-Unfall.

(zvg)

Bei der Pressekonferenz in Madrid sagt die verunfallte Maria De Villota: «Dieses Rennen habe ich gewonnen, denn ich lebe.» Wie knapp die Spanierin dem Tod entkommen ist, veranschaulicht ein schockierendes Röntgenbild ihres Schädels.

Die Stirnpartie ist richtig zertrümmert, dass die 32-Jährige dabei «nur» ihr rechtes Auge verlor, grenzt an ein Wunder.

Im Juli passierte der schwere Unfall. Damals raste die spanische Testpilotin des Marussia-Teams bei einem Geradeaus-Test in Duxford (GB) in eine offene Laderampe eines Teamtransporters. Die Ärzte konnten zwar das Leben der schwer verletzten De Villota retten, sie verlor jedoch ihr rechtes Auge.

Die 32-Jährige muss sich an ein neues Leben gewöhnen. «Jetzt, da ich nur noch ein Auge habe, nehme ich die Dinge bewusster wahr als vorher», sagt sie im Magazin.

«Als ich mich erstmals im Spiegel betrachtete, sah ich, dass ich 140 Stiche im Gesicht hatte und geriet in Panik», erzählt De Villota weiter. Auch drei Monate nach dem Unfall habe sie noch immer starke Kopfschmerzen.

Ob sie je wieder in ein Cockpit steigen wird, lässt die Rennfahrerin offen. «Ich weiss nicht, ob ich in Zukunft weiter Rennen fahre. Es hängt vor allem von der Lizenz ab. In den USA gibt es Fahrer, die ebenfalls ihr Auge verloren haben und trotzdem noch eine Lizenz haben», sagt De Villota.

An der Pressekonferenz heute Donnerstag in Madrid informierte die Spanierin erstmals auch öffentlich über ihren Zustand und ihre weiteren Pläne. «Ich sehe jetzt mehr als vorher – das Wesentliche», sagte De Villota fast schon philosophisch. Sie sei überzeugt, dass es ein Leben jenseits der Formel 1 gäbe und das Beste in ihrem Leben noch komme.

«Ich bereue nichts, habe in meinem Leben immer Vollgas gegeben», sagte die 32-Jährige. Sie habe sich gefragt, wer sie nach dem Unfall noch lieben würde und habe festgestellt, dass sie mehr geliebt werde als in ihrem ganzen Leben zuvor.

In den nächsten Wochen dürfte übrigens mit der Britin Susie Wolff (26) eine weitere Frau in einem Formel-1-Boliden debütieren. Die DTM-Fahrerin soll für Williams testen. (rib/R.B./ds)

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Ehrbar , Gonten
    Susie Wollf alias Susie Stoddart in der Formel 1 - ein Witz. Seit 2006 fährt sie DTM und hat eigentlich nichts erreicht und fährt im hinteren Feld.! Entweder ist es das Geld oder die F1 Fahrer brauchen auch etwas ausser Haus. Wer die DTM verfolgt, weiss dass es jedes Jahr 10 bessere Fahrer gibt! Zudem wird sie dieses Jahr 30 Jahre alt!!!!
  • lukas  maurer , ch
    Susie ist mit Toto Wolff verheiratet der Teilhaber bei Williams ist. So einfach geht das ;-

Alle Kommentare (8)

  • Andreas  Kaufmann
    Der Rennsport ist halt auch ein Risikosport, wie z.B. das Basejumpen. Die Leute wissen in der Regel was sie tun. In diesem Fall habe ich jedoch den Eindruck, dass sie ungenügend instruiert worden ist und von der Technik überrascht wurde.
    • 12.10.2012
    • 4
    • 2
  • Klaus  Hailer , Konstanz
    Eigentlich ist es schon seit Anfang April bekannt, daß Susie für Williams als Entwicklungsfahrerin F1-Testrunden abspulen soll.
    Neben Rahel Frey ist sie die zweite Frau bei der DTM. Leider fahren beide etwas hinterher...
    • 11.10.2012
    • 72
    • 5
  • Anita  Leimgruber , Unterentfelden
    Eine ganz neutrale Frage:
    Würde eine "Frauen-Quote" wohl eine Verbesserung bringen?
  • lukas  maurer , ch
    Susie ist mit Toto Wolff verheiratet der Teilhaber bei Williams ist. So einfach geht das ;-
  • Stephan  Pfaendler
    Scheinbar braucht es auch in der Formel 1 Frauenquote
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8 Paul Di Resta GBR 26
9 Nico Rosberg GER 22
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12 Daniel Ricciardo AUS 7
13 Adrian Sutil GER 6
14 Nico Hülkenberg GER 5
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16 Esteban Gutierrez MEX
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