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Die Formel 1 ist wieder in der Spur. Der Automobil-Weltverband FIA und die Teamvereinigung FOTA haben eine Einigung erzielt, die Formel-1-WM wird auch im kommenden Jahr wie gewohnt stattfinden.
Wie Blick.ch erfuhr, kam es in Paris gar nicht zum Misstrauensvotum gegen den FIA-Präsidenten Max Mosley. Denn dieser eröffnete die Weltratssitzung mit der Übergabe des Tagespensums an einen seiner Stellvertreter und zog sich mit GP-Promoter Bernie Ecclestone und Ferrari-Guru Luca di Montezemolo (beides ebenfalls Mitglied des FIA-Weltrates) in einen Nebenraum zurück. Nach drei Stunden war die Formel 1 gerettet, weil sich Mosley «opferte».
Ab sofort übernimmt Michel Boeri, der langjährige Präsident des Automobilclubs von Monte Carlo für die FIA die Formel-1-Geschäfte. FIA-Präsident Max Mosley hat mit der Formel 1 bis zu seinem Rücktritt nichts mehr zu tun.
Das Projekt einer Konkurrenzserie zur Formel 1, das die FOTA-Teams Ferrari, Renault, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Toyota, Red Bull, Toro Rosso und Brawn GP zuletzt für die Saison 2010 vorangetrieben hatten, ist damit vom Tisch.
«Wir haben eine Übereinkunft zur Kostenreduktion gefunden. Nun haben wir Frieden. Es wird nur eine WM 2010 geben», versicherte Mosley. (R.B./sme)