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In den ersten fünf Startreihen befinden sich sechs Fahrer, die sonst im dritten Teil des Qualifyings mehrheitlich nicht mehr dabei sind.
Hinter Vettel, der wie sein junges Team Toro Rosso-Ferrari die erste Pole-Position feierte, klassierten sich Kovalainen, Webber, Bourdais im zweiten Toro Rosso, Rosberg und Massa. Auch den beiden Toyota-Fahrer Trulli und Glock kam der Regen sehr gelegen.
Das Gegenteil war für BMW- Sauber der Fall. Auf trockener Piste hätten Heidfeld und Kubica mit Sicherheit besser ausgesehen.
Schon das letzte freie Training am Vormittag hatte auf nasser Bahn stattgefunden. Zehn Minuten vor dem Beginn des Qualifyings begann es abermals zu regnen. Während der gesamten 45 Minuten waren Regenreifen für extremes Wetter angesagt.
Die für Monza unüblichen Verhältnisse sorgten für grosse Überraschungen. In den Kampf um die Pole-Position durften mit Kubica, Räikkönen und Hamilton drei der vier Erstplatzierten des WM-Zwischenklassements nicht mehr eingreifen.
Felipe Massa schaffte die Teilnahme am dritten Teil des Qualifyings ganz knapp. Der Brasilianer schlug Robert Kubica um zwei Hundertstelsekunden, konnte vom frühzeitigen Aus seines Konkurrenten Lewis Hamilton aber nicht wie gewünscht profitieren. Der Brasilianer positionierte sich immerhin auf dem sechsten Rang.
Der WM-Leader Hamilton und der Titelhalter Räikkönen büssten offensichtlich dafür, dass sie im zweiten Teil zu spät aus der Box gekommen waren. Weil immer mehr Wasser auf der Strecke lag, waren ihre Versuche zum Scheitern verurteilt. (Si/sme)
Lewis Hamilton: Hat er in diesem Qualifying die Weltmeisterschaft verloren?- Keystone