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Kommentar: Schwarzer Peter für Sauber?

Qadbak ist in finanziellen Schwierigkeiten. Steht Peter Sauber vor dem definitiven Aus? Boliden-Benoit schreibt in seinem Kommentar über die unglückliche Situation des Teams in Hinwil.

Von Roger Benoit | Aktualisiert um 09:29 | 23.11.2009
BMW-Renndirektor und Boxen-Bürokrat: Dr. Mario Theissen. Hat BMW mit Qadbak Sauber den Schwarzen Peter zugesteckt? (Keystone)
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Haben also alle Zweifler und Warnenden Recht behalten? Hat BMW mit Qadbak seinem Partner Sauber am Ende den Schwarzen Peter in die Hände gespielt?

Seit dem stillosen Rückzug am 29. Juli hat BMW für keine positiven Schlagzeilen mehr gesorgt. Ein Weltkonzern wollte, ohne grosse Spuren zu hinterlassen, einfach gehen.

Die wahren Gründe, wie der KERS-Flop und die fehlenden Erfolge, wurden nie genannt. Dafür kams am 15. September zu einer Lüge, als in einer offiziellen BMW-Mitteilung der Verkauf des Teams bestätigt wurde (siehe Dokument links).

Was für einen Flop hat sich da die interne Rechtsabteilung geleistet, die wochenlang Qadbak unter die Lupe nahm, und so den Sauber-Einstieg durch die Vordertüre verhinderte?

Aus Loyalität schwieg Sauber, selbst als ihm BMW zuvor das Team zu einem überhöhten Preis angeboten hatte. Renndirektor Dr. Mario Theissen verteidigte die Philosophie seiner Chefs und bekam von BLICK dafür den Titel Boxen-Bürokrat. Seither haben Dr. T. und ich kein Wort mehr miteinander gesprochen!

BMW hat gestern beim Finale der Tourenwagen-WM in Macao beide Titel an Seat verloren. An den Boxen stand Dr. Mario Theissen ohne Pokal da. BMW hat nicht mehr verdient.
BLICK-Formel-1-Experte Roger Benoit. (Philippe Rossier)
BLICK-Formel-1-Experte Roger Benoit. (Philippe Rossier)
Harte Zeiten kommen auf Peter Sauber zu. (Keystone)
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