Schumi nicht in Monza - Trulli testet Ski-Stars

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • von Roger Benoit
Ferrari verzichtet für die letzten grossen Testfahrten auf Michael Schumacher.- Keystone

Michael Schumacher wird bei den letzten Testfahrten in Monza nicht dabei sein. Jarno Trulli testet Ski-Stars.

Jarno Trulli (34), dieser wohl unverwüstliche Italo-Pilot mit Wohnsitz in Pontresina GR und mit bereits 192 Formel-1-Rennen, lädt bald die Schweizer Ski-Elite auf den Flugplatz von Bad Ragaz ein. Dort wird sie der Hobby-Winzer und Toyota-Star mit einem Formel-Boliden in die Geheimnisse des Rennsportes einweihen.

Didier Cuche, Daniel Albrecht, Marc Berthod, Marc Gini, Ambrosi Hoffmann und Marco Büchel kehren jetzt gerne ins Rheintal zurück. Vor einem Jahr testeten unsere Ski-Asse in Bonaduz mit heissen Kart-Boliden ihre Qualitäten hinter dem Lenkrad. Was sie der aktuelle WM-Siebte mit total 205 Punkten bald lehren wird, sollten Cuche und Co. nicht auf die normale Strasse mitnehmen...

Raikkönens ist siegeshungrig

Weltmeister Kimi Räikkönen (28) ist seit sieben Rennen ohne Sieg. Seit dem Triumph beim GP in Barcelona gewannen nur Lewis Hamilton (3 Mal), Felipe Massa (2), Robert Kubica (1) und Heikki Kovalainen (1). Trotzdem liegt der Finne aus Wollerau SZ vor der Valencia-Stadtpremiere in sechs Tagen nur fünf Punkte hinter Hamilton.

«Aber jetzt muss ich endlich wieder auf die Siegesstrasse», sagt Kimi, der in seiner Freizeit auch mal locker eine Partie Tennis mit Jungstar Sebastian Vettel (21) aus Walchwil ZG spielt. Es gibt sie also noch, die kleinen Freundschaften zwischen den Piloten.

Schumacher testet nicht

Bei Ferrari wirft man wegen der kleinen Formkrise des 40-Mio-Franken-Stars die Nerven zum Glück nicht weg. Für die letzten grossen Testfahrten in Monza (26. bis 29. August) wird Michael Schumacher (39) nicht eingeladen.

Deutsche Medien hatten ihren Schumi als «Retter» für das rote Team gefordert! Doch in Maranello weiss man: Räikkönen und Massa brauchen jetzt jeden Testkilometer selbst, ums Gummi-Problem zu lösen. Und dann sollte bis zum Finale am 2. November in Brasilien auch der Motor nicht mehr verrecken, wie bei Massa 13 km vor dem Ungarn-Ziel.

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