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Der 91-fache GP-Sieger und 7malige Weltmeister (zweimal mit Benetton und fünfmal in Serie mit Ferrari) fährt auf eigenes Risiko, nachdem er am 12. Februar 2009 bei einem Töffunfall in Spanien einen Halswirbel gebrochen hatte und eine Schädelfraktur davontrug.
Deshalb scheiterte im August sein erstes geplantes Comeback in Valencia. Damals hatte der Deutsche geglaubt, er können den verletzten Massa bei Ferrari ersetzen. Doch die Schmerzen waren zu gross.
Jetzt will es Schumi einfach wissen. Offenbar ist ihm das Privatleben zu monoton geworden. Ob Schumi neben Nico Rosberg (25) im Mercedes besser ausschaut, weiss noch niemand.
Bei Mercedes dürfte der Superstar aus Gland VD bestimmt über zehn Millionen Franken pro Jahr kassieren. Vor allem jetzt, wo der malaysische Ölriese Petronas mit 60 Millionen Euro pro Jahr eingestiegen ist.
Da wird man um eine oder zwei Millionen mehr kaum feilschen, denn etwas ist klar: Schumacher wird alle seine Kollegen medial in den Schatten stellen. Ob dies auch sportlich gelingt, viele zweifeln, viele sind aber auch überzeugt. Ex-Champion Niki Lauda: «Der Schumi, der packt es.»
Wenn er Weltmeister werden sollte, dann wäre dies der achte Titel – und der achte mit seinem Busenfreund Ross Brawn (54), der ihn ja bei Benetton und Ferrari begleitet hatte. 2009 macht der Brite Jenson Button im eigen Team zum Weltmeister, holte auch die Team-Krone (mit Button, Barrichello).
Vor über einem Monat hat dann Mercedes das Weltmeister-Team gekauft, um mit dem eigenen Namen auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren.