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Michael Schumacher (41), daran gibts keine Zweifel, wird 2010 den GP-Zirkus als Lichtgestalt prägen. Seit seinen ersten Testrunden in Jerez (auf einem GP2-Auto) kann die Euphorie und Hysterie nicht mehr gestoppt werden.
Fast alle reissen sich um Schumi – und der geniesst natürlich das Rampenlicht. Bei Mercedes hat er sich gegen Teamkollege Nico Rosberg (24) längst als Nummer 1 durchgesetzt. Ex-Pilot Christian Danner: «Im Vorfeld der WM muss man sticheln, ärgern, nerven, verunsichern. Genau das tut Schumi gerade.
Das war auch der Fall mit den Startnummern. Rosberg hatte die 3, Schumi die 4. Doch der wollte die 3, weil er abergläubisch ist – und er hat sie bekommen. Das sind kleine Psycho-Siege im Team, die man nicht unterschätzen darf.» Die einzige Chance von Rosberg wären schnellere Testzeiten, aber daran zweifeln viele Experten. Ex-Schumi-Teamkollege Barrichello: «Rosberg hat keine Chance, sich durchzusetzen!»
Mercedes-Sportchef Norberg Haug in der «Bild»-Zeitung: «Das ist der übliche Theaterdonner, der zur Formel 1 gehört. Da lachen wir alle drüber – und Nico ganz besonders.» Da könnte sich Haug schnell mal irren…
Einer freut sich auf die Duelle mit Schumi – Sauber-Pilot Kobayashi. Der Japaner gestern in Jerez zu BLICK: «Für mich ist so ein grosser Gegner gut. Wenn ich ihn schlage, dann jubelt mir ganz Japan zu. Momentan ist die Formel 1 in unserem Land nicht so populär. Da kommen zuerst Sumoringen, Baseball, Eiskunstlaufen und Golf!»
Gestern wurde der Force India-Mercedes vorgestellt. Kein revolutionäres Auto – da ist man heute in Andalusien mehr auf die Präsentation von Red Bull (Vettel, Webber) gespannt.
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Ex-Schumi-Kollege Rubens Barrichello: «Rosberg hat keine Chance, sich durchzusetzen» (Keystone)