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Schock kurz vor Jahreswechsel Buemi bleibt Ersatzfahrer - bald wieder Red-Bull-Vertrag

Die Absage kam wenige Stunden vor dem neuen Jahr. Für den Waadtländer Sébastien Buemi (24) ist der Traum von einem Formel-1-Comeback vorerst ausgeträumt.

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Formel 1

Platz Name Land Punkte
1 Nico Rosberg GER 273
2 Lewis Hamilton GBR 265
3 Daniel Ricciardo AUS 179
4 Sebastian Vettel GER 153
5 Kimi Raikkonen FIN 148
6 Max Verstappen NED 129
7 Valtteri Bottas FIN 70
8 Sergio Perez MEX 66
9 Nico Hulkenberg GER 46
10 Felipe Massa BRA 41
11 Fernando Alonso ESP 36
12 Carlos Sainz Jr ESP 30
13 Romain Grosjean FRA 28
14 Daniil Kvyat RUS 25
15 Jenson Button GBR 17
17 Pascal Wehrlein GER 1
18 Stoffel Vandoorne BEL 1

Formel 1

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Am 15. Dezember 2011 war Buemi nach drei Jahren und 55 Rennen (29 WM-Punkte) bei Toro Rosso-Ferrari entlassen worden. Seither kämpfte er als Red-Bull-Ersatzfahrer vergeblich um eine Rückkehr in die grosse Manege des GP-Zirkus.

Seine letzte Hoffnung für 2013 zerschlug sich jetzt: Force India-Mercedes (Stammpilot Paul di Resta) teilte Buemi mit, dass er aus dem Transferrennen sei. Wer nun beim WM-Siebten der zweite Mann ist, hat man dem Schweizer aber nicht verraten!

Buemi, der sich 2012 auch einen Namen als SRF2-Co-Kommentator gemacht hat, lässt sich natürlich nicht unterkriegen. Er will jetzt so schnell wie möglich seinen Vertrag bei Red Bull verlängern. Nach seinem Simulator-Marathon mit über 22'000 Kilometern gehört er ja zur Weltmeister-Familie.

Wenn 2013 mal einer der Stammpiloten Sebastian Vettel oder Mark Webber ausfällt, würde sofort Buemi an den Start gehen.

Dass Ferrari sich plötzlich nicht mehr um den Testfahrer Buemi bemüht, bleibt rätselhaft. Buemi will die Dinge zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren. Erst muss er seine Zukunft sichern. Fest stehen bis jetzt mehr Werks-Einsätze bei Toyota für die Langstreckenrennen (darunter auch die 24 Stunden von Le Mans).

Ferrari spielt offenbar bei der Vergabe des zweiten Cockpits bei Force India eine grosse Rolle. Die Inder blicken schon ein Jahr voraus, müssen sich für 2014 einen Turbo-Motor sichern. Bekommen sie diesen vielleicht etwas billiger, wenn sie den französischen Ferrari-Schützling Jules Bianchi (23) vom Ersatz- zum Stammpiloten 2013 machen?

Man muss es fast annehmen, weil man den früheren Favoriten bei Force India, Adrian Sutil (29), eigentlich schon lange hätte bekanntgeben können. Aber vielleicht bekommt er wegen seiner Glas-Attacke in einem Nachtklub von Shanghai 2011 nächstes Jahr kein Einreise-Visum für China, Amerika und Kanada. Sutil musste für die Verletzung eines Lotus-Mitbesitzers (Eric Lux) eine hohe Geldbusse bezahlen und ist jetzt vorbestraft.

Muss Force India tatsächlich Bianchi nehmen, wird bei Sauber Ersatzpilot Robin Frijns (21) wohl leicht neidisch. Der Holländer hatte beim Finale der viel beachteten Renault World Series (3,5 Liter) im Finale von Barcelona Bianchi mit einer harten Attacke abgedrängt und so noch den Titel geholt!

Das zweite freie Cockpit ist bei Caterham-Renault zu haben. Dort braucht der Franzose Charles Pic (kam mit viel Geld von Marussia) sicher einen schnellen Mann neben sich. Mit einem 15-Millionen-Franken-Geldkoffer klopft der Brasilianer Bruno Senna bei jedem Team an. Aber auch die bisherigen Fahrer, Kovalainen und Petrow, machen sich hier noch Hoffnungen.

Offiziell müssten die Teams ihre Fahrer erst am Donnerstag vor dem ersten GP-Training 2013 in Australien melden. Das wäre am 13. März. Die ersten Testfahrten steigen vom 5. bis 8. Februar im andalusischen Jerez. McLaren-Mercedes stellt sein neues Auto am 31. Januar im Werk von Woking vor, am 1. Februar tut dies übrigens Force India in Silverstone. Sauber plant die erste Ausfahrt zu Beginn der Jerez-Testfahrten.

Publiziert am 31.12.2012 | Aktualisiert am 31.12.2012
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11 Kommentare
  • Kurt  Zurbuchen aus Qualicum Beach BC
    01.01.2013
    Vermutlich ist Buemi als Kommentator besser als Formel 1 Fahrer.
    wenn er so gut wäre,hätte er wohl schon längst einen F1 Vertrag.
    .
  • Peter  Wullinger aus Zug
    31.12.2012
    Buemi hat seine Chance gehabt und nicht gepackt. Er ist einfach nicht gut genug für F1. Adieu merci und auf nimmerwiedersehen. Versuchs in einer weniger anspruchsvollen Kategorie.
  • Donato  Maurer , via Facebook 31.12.2012
    Wiso schock? Das war doch sowas von klar, es sprach und spricht nichts aber auch absolut nichts für Buemi!
    Er hofft auf ein vertrag bei einem Team das Finanziell auf der Kippe steht, maljah, King Fisher, schulden etc und hofft dan ohne Geld und Sponsoren etc genommen zu werden? Seine Cockpitkonkurrenz hat aber Kohle!
    Wovon träumt er den Nachts bitte?
  • Samuel  Wyss aus Sursee
    , via Facebook
    31.12.2012
    Warum schafft es Sauber nicht, mal einen Landsmann zu verpflichten?? Dies wäre wohl eine Option gewesen, doch es ist wohl zu viel Geld im Spiel!
    • A.  Lucard 31.12.2012
      Patriotismus hin oder her. Herr Sauber muss auch knallhart kalkulieren. Er hat keine Milliardäre im Hintergrund. Er braucht Sponsoren und talentierte Fahrer. Buemi hat weder das eine noch das andere.
    • Steve  Meierhans 31.12.2012
      Sehr geehrter Samuel Wyss, ganz einfach weil es keinen guten Landsmann gibt der in der F1 vorne mitfahren kann. Mit Bluemli am Steuer gewinnt man keine GPs...
    • Ruben  Santos , via Facebook 31.12.2012
      Vielleicht weil es bessere Fahrer gibt.
    • Sopha  Rattana 31.12.2012
      wer sollte dann sauber verpflichten? marc surer?? buemi soll
      bei red bull im simulator km abspuhlen. leimer kann man in der pfeife rauchen und bianchi? ich lach mich tot.
  • Peter  Klein , via Facebook 31.12.2012
    Würde sich Buemi mal um Sponsoren kümmern, wie es die meisten Fahrer machen, würde sich auch für ihn eine Tür öffnen. Kobayashi hat es bei Sauber vorgelebt, trotz mehrfacher Aufforderung, kam er nie mit einem Sponsorenvertrag, ergo, keine Vertragsverlängerung.
    • Stefan  Dolder aus Diessenhofen
      , via Facebook
      01.01.2013
      Ich will eigentlich die besten Fahrer sehen und nicht die mit den besten Sponsorvertraegen.