
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Bis vor einer Woche war alles klar: Neben dem Japaner Kamui Kobayashi (24) sollte der Spanier Pedro de la Rosa (38) für das neue Hinwiler Team fahren.
Was zwei Wochen vor der Teampräsentation in Valencia plötzlich zur Trendwende Richtung Ferrari-Testfahrer Giancarlo Fisichella (37) führen könnte, will Sauber nicht sagen.
Aber der Chef hat in den letzten Tagen aus den eigenen Reihen (und von Motorenpartner Ferrari?) Gegenwind bekommen. Man zweifelt offenbar an der Schnelligkeit des in Zürich wohnenden McLaren-Testkönigs De la Rosa. Dieser trat vor über drei Jahren – wie Schumi – beim Saisonfinale 2006 in Brasilien zurück.
Vor allem der wieder allmächtige Technikdirektor Willy Rampf (56), der bei BMW-Sauber entmachtet wurde, soll sich für den früherenSauber-Piloten aus Rom starkmachen. Sauber zu BLICK: «Am Ende entscheide nur ich!»
Doch Rampf hat wohl nicht vergessen, dass Fisichella 2004 bei Sauber Teamkollege Felipe Massa meist im Griff hatte, 22 WM-Punkte holte und 17 der 18 Rennen beendete!
Nur ein unverschuldeter Monaco-Unfall versaute Fisico (bisher 229 Rennen, 275 Punkte) damals eine reine Weste.
Peter Sauber wollte um seine zwei Fahrer würfeln (BLICK berichtete). Statt auf Petrov rollte der erste Würfel auf die Zahl von Kobayashi. Jetzt könnte im zweiten Wurf das gleiche Schicksal De la Rosa ereilen!