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An einer Presseorientierung erklärte der kranke und angeschlagene Peter Sauber (65), dass er sich nach dem BMW-Rückzug den Job als Formel-1-Teamchef nicht mehr antun werde.
«Ich war geschockt vom Entscheid von BMW, obwohl im Vorstand schon lange darüber diskutiert wurde», sagte Sauber. Das Beste sei es, mit dem bestehenden Team in der Formel 1 weiterzumachen, da es mindestens 10 Jahre brauche, um als Team in der Formel 1 ein Auto auf hohem Niveau bauen zu können.
Und weiter: «Wenn dieses Team auseinanderfällt, dann bringen Sie das in der Schweiz nie wieder hin.»
Sauber beteiligt sich an der Sponsoren-Suche
Das Horrorszenario sei ein Stellenabbau in Hinwil. Er wolle sich nicht an den Schreibtisch setzen, sondern dem Team als Berater helfen, sagte Sauber. Besonders betreffe dies die Suche nach Sponsoren und Investoren.
Die Beibehaltung des Teams und des Standorts Hinwil haben oberste Priorität. Bereits sollen sich Interessenten und Investoren gemeldet haben.
Im Oktober wird Sauber 66, ein Engagement als Team-Manager in der Formel 1 hätte ihn für drei weitere Jahre (wegen dem Concorde Agreement, also dem Formel-1-Gesetz) an den Formel-1-Sport gebunden.
Doch der Schweizer des Jahres 2005 wird sein früheres Team (bei dem er noch mit 20 Prozent beteiligt ist) in der schwersten Zeit nicht alleine lassen. (R.B./raf/ds)