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Singapur, ein ganz spezieller GP. (Keystone)
Seit BMW den KERS-Betrieb auf den Müll geworfen hat und man sich wieder voll auf die Entwicklung des Autos konzentriert, wird es zum Schluss der Ehe mit Partner Sauber wieder etwas heller am Horizont.
«Dürfen wir denn dieses Jahr nie Glück haben?», fragte kurz vor Mitternacht ein Mechaniker hinter den Boxen.
Crash von Barrichello
Die Frage war berechtigt: Hätte Barrichello 32 Sekunden vor dem Top-Ten-Finale nicht seinen Brawn-Mercedes in die Mauer geschmissen (und damit den Abbruch herbeigeführt), wären Heidfeld und Kubica um mindestens je drei Positionen nach vorne gekommen!
«Ja, unsere beiden Autos waren mit den weichen Reifen sensationell unterwegs, als sie ihre Runde wegen Barrichello abbrechen mussten. Schade, aber immerhin starten wir nach Australien und Belgien wieder mal mit beiden Autos aus den ersten fünf Reihen», sagte Technikdirektor Willy Rampf.
Vier Rennen vor WM-Ende musste man schon bei beiden Boliden den 8. und letzten Motor einbauen. Wer ein neuntes PS-Herz braucht, verliert zehn Startplätze.
Wer steckt hinter dem Geldsegen?
Bei BMW-Sauber darf man also auf Punkte hoffen. Doch hinter den Kulissen herrscht dicke Luft. Seit Montag schiessen die Medien (zuerst aus England) auf das neue Team, spekulieren wie wild in alle (sogar kriminellen) Richtungen über den Investor Qadbak. Und solange BMW und Peter Sauber nicht Licht ins Dunkel bringen und das Geheimnis der Geldgeber-Familien nicht lüften (wollen oder dürfen), beruhigt sich die Lage kaum. Vor allem in der Schweiz hat man den 300-Millionen-Fall vom vermeintlichen GC-Retter E. noch in bester Erinnerung.
Doch diese Lachnummer bleibt Peter Sauber erspart. Denn SonntagsBlick weiss, dass BMW alle Transaktionen des Verkaufs und der Finanzierung für die nächsten vier Saisons über die renommierte Bank Rothschild abgewickelt hat. Zudem hatte die FIA Einsicht in die Bankgarantien.
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Peter Suaber freut sich, dass für sein Team ein Investor gefunden wurde. (Keystone)