Dass es im seriösen Formel-1-Business auch mal lustig zu und her gehen kann, beweist das Team Sauber mit einer versteckten Kamera vor dem GP Belgien. Das Opfer: Sauber-Mexikaner Sergio Pérez.
Rache ist süss und mit ein wenig Abstand um so schöner. Deshalb liess sich Sauber-Renningenieur Marco Schüpbach etwas Zeit, bis er Sergio Pérez dei Retourkutsche verpasste. Weshalb?
Beim GP von Japan letztes Jahr fuhr der Sauber-Pilot von Startplatz 17 bis auf Rang acht vor. In der letzten Runde funkte er aber «I have no more power, no power!» an die Box. Dort machte sich besonders bei Schüpbach Verzweiflung breit.
Die Punkte drohten im letzten Moment noch wegzufallen. Nach der Zieldurchfahrt erlöste Pérez die Mannschaft ab zum Glück und sagte: «I was joking.»
Kamui Kobayashi: «Spa-Francorchamps gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Ich mag vor allem die schnellen Kurven, aber es gefällt mir auch sehr, wie der Kurs in die Landschaft eingebettet ist. Das viele Grün gibt dieser Strecke eine ganz besondere Atmosphäre. Das Wetter dort ist meistens sehr unberechenbar und kann einen erheblichen Einfluss auf das Qualifying oder das Rennen haben. Aufgrund der Länge dieses Kurses kommt es nicht selten vor, dass ein Teil der Strecke vollständig trocken ist, während ein anderer Abschnitt komplett nass ist. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir unter allen Bedingungen sehr wettbewerbsfähig sind, weil die Streckencharakteristik mit den schnellen Kurven unserem Auto gut liegen sollte. Auf dieses Rennen freue ich mich ganz besonders.»
Sergio Pérez: «Die Strecke in Spa hat eine grandiose Historie und ist noch immer Respekt einflössend. Der Kurs hat einen ganz eigenen Charakter, Strecken wie diese sind heutzutage kaum noch zu finden. Ich freue mich sehr darauf, dort wieder anzutreten. Ich glaube, jeder Fahrer zählt Spa zu seinen Lieblingsstrecken. Der Kurs ist anspruchsvoll und sicher ein guter Platz für den Auftakt zum zweiten Teil der Saison. Ich denke auch, dass dieser schnelle Parcours in den Ardennen unserem Auto liegen wird. Wir wollen dort alles richtig machen und den zweiten Teil der WM mit Schwung in Angriff nehmen. Im vergangenen Jahr habe ich mich in Spa als Neunter qualifiziert, bin im Rennen aber ausgeschieden. In meinem zweiten Formel-1-Grand-Prix in Belgien will ich mindestens Punkte holen.»
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