Rogers Boxenstopp Kaltenborn und der Fall Nasr

Noch immer ist unklar, wer der zweite Sauber-Pilot 2017 sein wird. Ein möglicher Kandidat: Pascal Wehrlein.

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Formel 1

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Der Transfer-Endspurt in der Formel 1 betrifft nur noch die beiden Schlusslichter Sauber-Ferrari und Manor-Mercedes.

Das ist oft so, dass die kleinen Teams warten müssen, bis ihre Rivalen die Fahrer ausgewählt und eingekauft haben. Und am Ende bleiben eben nur noch die Restposten übrig.

Bei Sauber ist wenigstens ein Pilot fix: Marcus Ericsson (26). Sein schwedisches Umfeld hat ja die Rettung des Teams im Sommer erst möglich gemacht.

Beim zweiten Mann wird es schwierig. Chefin Monisha Kaltenborn: «Wir sind immer noch im Prozess der Analyse unserer Optionen. Aber es wird nicht mehr lange dauern, weil wir weiter das Ziel haben, die Fahrer vor dem Saisonende bekanntzugeben!»

Vor einem Jahr war die Lage der Hinwiler leichter. Da verkündete man hier in Sao Paulo Felipe Nasr für dessen zweite Saison – und sorgte dafür, dass Sponsor Banco do Brasil vor Ort die nötige Reklame durch das Fernsehen und die Medien erhielt.

Und jetzt? Da muss die Brasil-Presse fragen: Hat Nasr eine Chance zu bleiben? Kaltenborn offiziell: «Nun, Felipe ist sicher eine unserer Optionen. Das ist klar. Wir kennen seine Vorteile. Wir haben ja viele Erfahrungen zusammen gemacht, gute und schlechte. Wir können ihn also einschätzen. Wir reden mit ihm!»

Aber hallo, ein klares Bekenntnis zu einem Fahrer tönt anders. Will Nasrs Sponsor vielleicht weniger bezahlen, weil die Erfolge ausgeblieben sind? Wer weiss es?

Und da kommt plötzlich ein Mann ins Spiel, der Sauber 2016 mit seinem zehnten Platz in Österreich ins Elend fuhr: Pascal Wehrlein (22). Ist der Manor-Pilot eine der Optionen, von denen Kaltenborn spricht?

Und was macht Manor? Das Team gab gestern seine kurze Auswahlliste bekannt: Wehrlein, Nasr, Gutiérrez und Haryanto.

Publiziert am 13.11.2016 | Aktualisiert am 21.11.2016
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10 Kommentare
  • Valentin  Vieli 13.11.2016
    Es gibt nur eine Person, die sofort ihren Platz räumen muss. Monisha Kaltenborn. Jetzt wo sie ja nicht mehr Mitbesitzerin des Teams ist, sollte dieser Vertragsaufhebung nichts mehr im Wege stehen. Und dann muss einer Das Ruder übernehmen, der das ganze Business versteht. Rechtskenntnisse im Reglementendschungel reichen einfach nicht aus. Falsche Strategien, schwache Fahrer, so bleibt Sauber in diesem Jahr sowieso auf dem letzten Platz und für 2017 sehe ich leider keinen Hoffnungsschimmer!
  • tom  tomason 13.11.2016
    Immer und immer wieder das selbe. Warum wurde denn Ericsson nicht bestätigt wenn er doch angeblich einen Vertrag haben soll? Ericsson Sponsor ist nicht der neue Besitzer, hör doch endlich mit dem Quatsch auf! Fakt ist doch: Es steht noch kein Fahrer fest für nächste Saison. Und einen neuen Sponsor, wie gewisse hier immer wieder beschreiben ist nach wie vor keiner Vorhanden. Wer nächste Saison als Sponsor auftreten wird werden wir dann bei der Präsentation sehen.
  • H.  Rey aus Basel
    13.11.2016
    Ich weiss nicht ,ob das Reglement das zulässt, aber wie wäre es mit 1 Fahrer?Die Kosten halbiert und volle Konzentration auf einen Fahrer.
  • Dirk  Schwab 13.11.2016
    Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass Sauber so schlecht ist, wie jetzt. Mit dem neuen Sponsor kann ja das Team nur besser werden. Nasr ist leider zu unstetig. Kampf sieht anders aus. Auch Wehrlein ist nicht das Gelbe vom Ei. Aber Sauber kann leider nicht aussuchen. Also lieber Nasr noch ein Jahr, der den Sauber kennt. Wenn er dann mit einem hoffentlich besseren Auto keine Leistung bringt, hat man dann vielleicht die grössere Auswahl an Fahrern.
  • Peter  Klein , via Facebook 13.11.2016
    Pascal Wehrlein ist ein Mecedes Fahrer. Also hat hier Mercedes ein wichtiges Wort mitzureden, da Sauber mit Ferrari Motoren fährt. Für das Sauber Team halte ich Wehrlein für den besseren Fahrer, da er nicht nur schnell fahren kann, sondern auch ein F1-Auto besser abstimmen kann als Nasr.