Noch kein Startplatz für BMW-Sauber

SUZUKA - Zittern in Hinwil. Das Nachfolgerteam des Formel-1-Rennstalls BMW-Sauber muss weiter um seinen Startplatz bangen.

  • Aktualisiert am 14.01.2012
Quo Vadis, BMW-Sauber?- Reuters

Noch ist die Zukunft von BMW-Sauber nicht gesichert. Die Teamvereinigung FOTA verweigert dem Investor «Qadbak» in Suzuka ihre Zustimmung für einen garantierten 14. Team-Startplatz.

«Wir werden jetzt den Internationalen Automobilverband bitten, möglichst bald Klarheit zu schaffen», so BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

Der bayrische Autobauer zieht sich zum Saisonende aus der Königsklasse zurück und hat seinen Rennstall an «Qadbak» verkauft. Bislang hat das Team aber nur den Platz als Formel-1- Reservist auf sicher.

«Wir können erst dann mit Sponsoren, Partnern und Fahrern verhandeln, wenn der Start feststeht», meint der BMW-Manager, der auch als neuer Teamchef bei «Qadbak» im Gespräch ist.

Vor allem das Williams-Team, aber wohl auch Neueinsteiger Campos sollen sich in der FOTA gegen die Erweiterung auf 14 Rennställe ausgesprochen haben.

Theissen rechnet jedoch damit, dass ohnehin nicht alle bislang gemeldeten Teams 2010 auch wirklich beim Saisonauftakt auftauchen werden. «Es geht eigentlich jeder davon aus, dass im nächsten Jahr nicht 14 Teams am Start stehen.» So könnte «Qadbak» automatisch nachrücken. Doch die Zeit zur Vorbereitung läuft dem Team davon. Bis wann eine Entscheidung über die Zukunft getroffen sein müsse, sei aber allein Sache des Investors, betonte Theissen. (Si/sim)

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