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Nichts für schwache Nerven Video von Bianchi-Crash aufgetaucht!

Furchterregend! Erstmals ist im Internet ein Video von Jules Bianchis (25) Horror-Crash beim GP Japan aufgetaucht.

Video von Bianchis Horror-Crash aufgetaucht!
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Platz Name Land Punkte
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2 Lewis Hamilton GBR 380
3 Daniel Ricciardo AUS 256
4 Sebastian Vettel GER 212
5 Max Verstappen NED 204
6 Kimi Raikkonen FIN 186
7 Sergio Perez MEX 101
8 Valtteri Bottas FIN 85
9 Nico Hulkenberg GER 72
10 Fernando Alonso ESP 54
11 Felipe Massa BRA 53
12 Carlos Sainz Jr ESP 46
13 Romain Grosjean FRA 29
14 Daniil Kvyat RUS 25
15 Jenson Button GBR 21
17 Felipe Nasr BRA 2
19 Pascal Wehrlein GER 1
20 Stoffel Vandoorne BEL 1

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Die Sieben-Sekunden-Frequenz, die im Internet kursiert und Bianchis Unfall zeigt, schockiert und ist definitiv nichts für schwache Nerven.

Auf dem Video wird ersichtlich, mit welch hohem Tempo der Marussia von Bianchi angebraust kommt und mit welcher Wucht er in den Kranwagen, der Sutils Sauber bergen will, donnert. Horror!

Der Aufprall ist so heftig, dass sogar Sutils Auto wieder vom Haken des Kranwagens fällt. Diese Szene schilderte am Sonntag schon ein Augenzeuge. Blick.ch berichtete.

Auch die Streckenarbeiter hatten ein unfassbares Glück. Bianchis Marussia rauschte nur ganz knapp an ihnen vorbei!

Das Video verdeutlicht zudem, dass Bianchi die doppelt geschwenkten gelben Flaggen (Achtung Gefahr, Bereithalten zum Stoppen, Menschen auf der Strecke) missachtet haben muss oder etwas am Auto gebrochen ist!

Die gelben Flaggen sind im Video nicht zu sehen – dafür eine grüne. In der Formel 1 bedeutet Grün so viel wie «freie Fahrt».

Bianchi hatte aber keineswegs freie Fahrt, denn die Flagge wurde hinter der Unfallstelle geschwenkt, der Streckenposten hat alles richtig gemacht. Dies bestätigten auch Piloten im Fahrerlager nach Rennschluss.

Die FIA (Automobilsport-Weltverband) gab das offizielle Video-Material aus Rücksicht auf das Unfallopfer bisher (noch) nicht frei.

Bianchi in kritischem, aber stabilem Zustand

Der Marussia-Pilot verunfallte am Sonntag beim GP Japan in Runde 44 schwer. Der 25-Jährige kam von der Rennstrecke ab und prallte in den Kranwagen, der Adrian Sutils Sauber bergen wollte. Sutil war nur wenige Minuten vor Bianchi an derselben Stelle von der Strecke geflogen.

Kurz nach dem Horror-Crash wurde das Rennen abgebrochen, Bianchi im Spital not-operiert.

Wie die FIA am Montagmittag mitteilt, befindet sich Bianchi in kritischem, aber stabilem Zustand. Auch seine Eltern sind mittlerweile im Krankenhaus in Japan eingetroffen.

Publiziert am 06.10.2014 | Aktualisiert am 07.10.2014
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BLICK-Formel-1-Experte Roger Benoit. Philippe Rossier

Verdammtes Restrisiko

Kommentar von Roger Benoit

Die Formel 1 sass vor 30 und 40 Jahren fast jeden Monat auf der Anklagebank. «Stoppt diesen Wahnsinn», schrieben damals viele Zeitungen weltweit.
Die Liste der Toten war lang. Hinter jedem Schicksal standen zwei mahnende Worte: fehlende Sicherheit. Dreifach-Weltmeister Jackie Stewart: «Wir wussten beim Start nie, ob wir am Abend ins Hotel zurückkehren!»
Aber erst mit dem Tod von Ayrton Senna am 1. Mai 1994 in Imola begann ein neues Sicherheitsdenken. Die Autos, die Strecken und die Anzüge sowie Helme der Fahrer kamen auf den Prüfstand der FIA.
Über 50 Millionen Dollar wurden in die Projekte gesteckt. Die ­Unfallrate ging massiv zurück, verletzte Fahrer wurden eine ­Seltenheit.
Nur neben der Piste leben die Helfer noch wirklich gefährlich. 2001 in Melbourne tötete ein Rad, das durch ein enges Loch im Drahtzaun flog, einen Streckenposten.
Ein Jahr zuvor starb ein Feuerwehrmann in Monza durch ein wegfliegendes Rad. 2013 kam es in Montreal bei einem Bergungseinsatz zu einem tödlichen Zwischenfall.
Und am Sonntag das Drama um Jules Bianchi. Es wird wochenlange Diskussionen um einen zu späten Einsatz des Safety Cars oder zu späten Rennabbruch geben!
Tatsache bleibt: Nach Sutils Unfall wurden sofort doppelt die gelben Flaggen geschwenkt. Heisst: bereitmachen zum Anhalten. Doch der Marussia-Pilot raste viel zu schnell auf Kurve 7 zu. Dort, wo man Sutils Wrack aus der Gefahrenzone bringen wollte!

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17 Kommentare
  • Andreas  Bade , via Facebook 07.10.2014
    Das war nicht "racing as usual" .Dieser Unfall wurde sehenden Auges in Kauf genommen. Schlechte Sichtverhältnisse zusammen mit den vorhergesagten Wetterbedingungen und den Vorwürfen, Sponsoren und vor allem der Streckenbesitzer Honda hätten sich einer Vorverlegung verweigert sind der Beweis, dass hier fahrlässig mit Menschenleben gespielt wird - auch dem der Streckenposten, die keine Millionen heimtragen. Davon abgesehen - hat man in der F1 kein Geld für Bergungsfahrzeuge mit Unterfahrschutz?
  • Rolf  With , via Facebook 06.10.2014
    keine möglichkeit sich zu retten bei diesem tempo viel wasser
    und der backer auf kopfhöhe ! er hätte mit helm geköpft sein können
    seit 45 jahren bin ich formel 1 fan habe alle rennen gesehen aber wenn er das überlebt hatte er 50 engeli ! ich eünsch ihm alles gute rolf withriehen
  • Peter  Kay aus Niedergösgen
    06.10.2014
    Danke für dieses Video, jetzt weiss man was passiert ist. Schockierend. Die Lehre daraus: das Safety-Car muss sofort raus, so langsam wie möglich und erst dann darf ein Kranwagen oder so auf die grundsätzlich gut gesicherte Piste. Aber absolute Sicherheit wird es nie geben. Ich hoffe einfach, Jules Bianchi schafft es.
  • Meyer  Roman aus Aarau
    06.10.2014
    Das sieht brutal aus.

    Dürfen nicht vergessen, das die mit 360 km/h rumfahren und Rennen Fahren.

    Das Risiko ist enorm, aber Freiwillig. Rennen ist Rennen.
  • Martin  Schmid aus Möriken
    06.10.2014
    Bei diesen Bildern wir einem vieles klar...gute Besserung Jules!