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Neuer Sauber-Schreck: Sutil will 3,5 Millionen von Sauber

Ein neues Urteil bringt Sauber unter Druck. Es geht um alte Forderungen des Fahrers Sutil.

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Platz Name Land Punkte
1 Nico Rosberg GER 106
2 Lewis Hamilton GBR 82
3 Daniel Ricciardo AUS 66
4 Kimi Raikkonen FIN 61
5 Sebastian Vettel GER 60
6 Max Verstappen NED 38
7 Felipe Massa BRA 37
8 Valtteri Bottas FIN 29
9 Sergio Perez MEX 23
10 Daniil Kvyat RUS 22
11 Romain Grosjean FRA 22
12 Fernando Alonso ESP 18
13 Carlos Sainz Jr ESP 16
14 Nico Hulkenberg GER 14
16 Jenson Button GBR 5
17 Stoffel Vandoorne BEL 1

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Das drohende Unheil scheint für Sauber letzten März eigentlich schon abgewendet. Das Bezirksgericht Hinwil ZH entscheidet damals gegen ein Rechtsöffnungsverfahren, mit dem Ex-Formel-1-Pilot Adrian Sutil (De) ausstehende Honorare von über 3,5 Mio. Franken aus dem Jahr 2014 einklagen will. Es ist zunächst ein juristischer Sieg für Sauber, der dem Team kurz nach der schmerzlichen Abfindung an seinen früheren Ersatzfahrer Giedo van der Garde (rund 15 Mio. Franken) weiteren Schaden erspart.

Doch inzwischen ist das ­Urteil vom 31. März 2015 nur noch Altpapier. Denn das Zürcher Obergericht gibt nun der Beschwerde Sutils in grossen Teilen recht und erteilt die provisorische Rechtsöffnung für die Betreibung über exakt 3'522'542 Franken. Zuzüglich Zinsen in sechsstelliger Höhe.

Dabei geht es dem 33-jährigen Wahl-Solothurner Sutil einzig ums Geld – anders als Van der Garde, der sich vor dem GP Australien im März ins Sauber-Cockpit klagen wollte. Hintergrund ist der Streit zwischen Sauber und Sutil über eine vermeintliche Mitgift des «Pay Drivers». In diesem Fall angeblich 40 Mio. Franken. Wobei Sutil bestreitet, dieses Geld je zugesagt zu haben.

Doch welche Konsequenzen hat nun das neue Urteil? Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn stellt gegenüber BLICK klar: «Die Entscheidung betrifft lediglich verfahrensrechtliche Aspekte.» Ins Detail geht sie angesichts des laufenden Verfahrens nicht. Wie gestern auch Sutil im Gespräch mit BLICK: «Ich bleibe ruhig, ich habe nichts falsch gemacht!»

Die Ausführungen des Obergerichts zeigen derweil den möglichen Ausweg für Sauber auf: Man könne innerhalb von 20 Tagen beim zuständigen Schiedsgericht (Genfer Handelskammer) auf Aberkennung der Forderung klagen. Unterlässt Sauber dies, wird die Rechtsöffnung definitiv.

Aber am Ende dürfte es wie im Fall Van der Garde zu einer aussergerichtlichen Einigung kommen. Und das könnte sich dann noch einige Wochen hinziehen. Mitten in die Saison.

Publiziert am 14.01.2016 | Aktualisiert am 14.01.2016
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«Wie haben Sie Ihre Macht erworben, Monisha Kaltenborn?»

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10 Kommentare
  • Pascal  Häusermann aus lenzburg
    14.01.2016
    wann erwachen die endlich und ersetzen diese frau kalterborn geht ja nur noch berg ab mit sauber wie mit der gesamten formel 1
  • Daniela  Bauschmann 14.01.2016
    Das Marode Sauber Team will niemand kaufen. So blöd ist kein Millionär !!! Und Sutil soll das Geld bekommen. Sauber ist eine Schande für den Schweizer Sport !!!
  • Michel  Müller aus Zurich
    14.01.2016
    Ist wohl der Preis den Preis bezahlen muss. Von den je 2= mio von den Paydrivers, müssen einfach die Gelder von Van der Guarde und Sutil abgezogen werden. Bleibt immer noch ein plus. Egal welcher Fahrer dort gewesen wäre die WM Position gleich geblieben. ALso viel Ärger aber ein paar Millionen mehr eingenommen. Schlau aber nicht SAUBER
  • Tom  Tomason , via Facebook 14.01.2016
    Warum neuer Sauber Schreck? Sogar Blickleser wissen dass das Verfahren noch hängig ist nachdem Sutil Klage beim Obergericht eingereicht hatte.
    Und wenn ich zurückdenke, wie Sutil 2014 sichere Punkte an die Wand gefahren hat, sollte man eigentlich ihm eine Rechnung über ein paar Miillionen stellen.
  • Rees  Keller aus Basel
    14.01.2016
    Ist Frau Kaltenborn nicht Juristin? Offensichtlich macht Sie auch in Ihrem "Fachgebiet" einen schlechten Job ...