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Die 420 Arbeiter im Sauber-Werk in Hinwil sitzen auf Kohlen. Seit BMW im Juli den Ausstieg aus der Formel 1 auf Ende Saison angekündigt hat, sind ihre Arbeitsplätze unsicherer denn je.
Jetzt gibts Hoffnung. Unter dem alten Namen «BMW Sauber F1» hat sich das Team bei der FIA um einen Formel-1-Platz für 2010 beworben.
Ob der Weltverband die Bewerbung annimmt oder das Team gar verspätet ins Concorde Agreement (Formel-1-Verfassung bis 2012) aufnimmt, ist noch nicht entschieden.
Sauber hofft offenbar, dass die FIA die verspätete Anmeldung akzeptiert und das neue Team so trotzdem in den Genuss der Millionenauszahlungen (TV-Rechte, Startgelder, Reise- und Transportvergünstigungen usw.) kommen lässt. Ein neues Team bekommt diese Konditionen normalerweise erst nach einer Saison.
Saubers Vorteil: Alle bisherigen Teams und GP-Promoter Ecclestone haben ihre Hilfe angeboten.