Nasr wieder Sauber-Kandidat Löst Rosberg-Rücktritt ein Transfer-Beben aus?

Mit dem Abgang von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg ist plötzlich ein Mercedes-Cockpit frei. Das Rennen um das Super-Auto kann auch das Sauber-Team betreffen.

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Formel 1

Nico Rosberg tritt als F1-Weltmeister zurück – der richtige Entscheid?

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Was für ein Knall in der Formel 1! Weltmeister Nico Rosberg (31) tritt völlig überraschend zurück. Damit erweckt der Deutsche aus dem Nichts den eingeschlafenen Transfermarkt wieder zum Leben.

Zuletzt gab es nur noch freie Cockpits bei den Hinterbänklern Sauber und Manor. Alle Topteams hatten ihre Fahrer-Duos für 2017 längst unter Vertrag. Jetzt ist bei Mercedes ein Platz im besten Auto wieder frei.

Bekommt jetzt Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (22) im Werksteam die Chance seines Lebens? Der Deutsche, bisher bei Manor, galt eigentlich als Favorit für den freien Sauber-Sitz neben dem bereits fix weiterverpflichteten Marcus Ericsson.

Das wäre eine gute Nachricht für Felipe Nasr (24), den Sauber-Punkteheld vom Brasilien-GP (Rang 9 im Regen). Geht Wehrlein zu Mercedes, steigen Nasrs Aktien rapid – obwohl er nach dem Ausstieg seines Sponsors Banco do Brasil keine grosse Mitgift mehr bieten kann.

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn sagte vor dem Rosberg-Knall zu BLICK: «Es ist noch alles offen. Auch Nasr bleibt ein Thema. Wir reden mit ganz verschiedenen Fahrern aus ganz unterschiedlichen Kontinenten.»

Vor allem der Indonesier Rio Haryanto (23, Ex-Manor) bleibt trotz des Rosberg-Wirbels weiter ein Anwärter für einen Job bei den Hinwilern.

 

Wehrlein bleibt nur ein Sauber-Kandidat, wenn sich Mercedes anders entscheidet. Laufende Verträge hin oder her: Das Cockpit ist so attraktiv, dass sich auch Topfahrer anderer Teams (Fernando Alonso? Valtteri Bottas?) dafür interessieren werden. Aufsichtsratsvorsitzender Niki Lauda sagt gegenüber «Sky Sport News HD»: «Wer es wird – das müssen wir vor Weihnachten entscheiden.»

Sollte es Bottas werden – Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist auch der Manager des Williams-Piloten aus Finnland – wäre Nasr plötzlich ein Kandidat für eine Rückkehr: Er war vor seiner Sauber-Zeit Ersatzfahrer bei Williams.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Pilot fliegend die Seiten wechselt: 2005 bezahlte zum Beispiel Jenson Button aus dem eigenen Sack rund 15 Millionen Euro Ablöse, um von Williams zu Honda gehen zu können.

 

Wer soll den Platz neben Hamilton im Mercedes-Cockpit bekommen?

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Publiziert am 02.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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14 Kommentare
  • Wüthrich  Robert , via Facebook 03.12.2016
    und jetzt Max Verstappen holen! Er und Hamilton als Teamkollegen - das wäre ein Spass!
  • Margritli  Blüemli aus Möhlin
    02.12.2016
    Ich als grosser Sauberfan würde es sehr begrüssen, wenn sie nicht Wehrlein nehmen! Nasr bleibt für mich erste Wahl, er kennt das Team, konnte im Jahr 2015 mit guten Resultaten glänzen, läuft die neue Kiste, steigt auch die Motivation beim Braselianer. Wehrlein hat keine Ausstrahlung, bringt auch kaum Mitgift, ist kein Ueberflieger. Lassen wir uns überraschen!
  • Thomas  Zürcher 02.12.2016
    Hut ab und Respekt vor dieser Entscheidung einer der wenigen Sportler die rechtzeitig aufhören können. Freunde, Familie, Freizeit - der Deutsche hat in der Vergangenheit alles seinem Traum vom Weltmeistertitel untergeordnet.Rosberg setzt in Zukunft andere Prioritäten.SeineFamilie ist ihm jetzt wichtiger seine Tochter braucht ihren Vater.Einen schöneren Abgang kann man sich gar nicht vorstellen!Ich wünsche ihm und seiner Familie nur das Beste für die Zukunft.
  • Jochen  Kleemann 02.12.2016
    Auch ein Nikki Lauda sagte einst: "Ich habe ganz einfach die Schnauze voll vom im Kreis herumfahren." Ich denke schon, dass Rosberg eigene Pläne hat. Mögen sie ihm alle gelingen. Man bedenke auch mal, dass er mit 31 Jahren der "älteste" Formel 1 Rennfahrer geworden ist. Ob ihm ein solcher Husarenritt nochmals gelingt, steht in den Sternen.
  • Marion  Nieder 02.12.2016
    Nico Rosberg hat sich seinen (Kindheits) -Traum erfüllt:
    Er ist Weltmeister. Mehr geht nicht !
    Gut für ihn, dass er begreift, dass noch sehr viel Leben vor ihm liegt das zu leben gilt ! Er wird eine berufliche Nische finden die ihn genauso erfüllen wird wie die Formel 1 in den letzten Jahren ! Go Nico Go !