Sébastien Buemi exklusiv: «Ich muss das Nachtleben geniessen»
SINGPAPUR - In seiner exklusiven BLICK-Kolumne verrät Formel-1-Star Sébastien Buemi, mit was für Problemen er im Vorfeld des Nachtrennens von Singapur zu kämpfen hat.
Von Sébastien Buemi | Aktualisiert um 10:39 | 25.09.2009
Hier in Singapur bin ich am Dienstag wieder mal in einer für mich neuen Welt angekommen. Die ewige Hitze macht mir weit weniger zu schaffen als die Zeitumstellung für das einzige Nachtrennen.
Ja, wir Fahrer versuchen über das Wochenende für einmal verzweifelt, das Nachtleben zu geniessen – und erst zwischen 5 Uhr morgens und 14 Uhr am Nachmittag unsere neun Stunden Schlaf zu bekommen. Im andern Fall bist du für die Trainings und die Qualifikation, die hier bis 23 Uhr Lokalzeit dauern, nicht fit. Der Rennstart ist ja auch erst um 20 Uhr.
Weil ich am Dienstag im nahen Hotel «Ritz Carlton» nach der Ankunft nicht einschlafen konnte, bin ich mit meinem Trainer nach Mitternacht über den fünf Kilometer langen und hell beleuchteten Kurs spaziert. Eine tolle Strecke mit vielen Ecken. Ich war vor allem auf die Kurve 17 gespannt, wo vor einem Jahr Nelson Piquet diesen absichtlichen Crash baute. Nun, die Ecke ist rund 130 km/h schnell. Ich kann mir gut vorstellen, wie er dort den Renault umgedreht hat.
Keinen Dreher konnte ich mir am Mittwoch erlauben, als Teamkollege Jaime Alguersuari und ich in der Nähe von Singapur über 50 Kinder in den Kart-Sport einführten. Beim direkten Duell war ich dann 0,3 Sekunden schneller als der Spanier. Man hat ja auch seinen Stolz.
Zum Schluss möchte ich meinem Vater Antoine, der sonst immer dabei ist, die besten Genesungswünsche in die Schweiz übermitteln. Er liegt mit schmerzhaften Nierensteinproblemen im Spital. Bonne santé!
Ja, wir Fahrer versuchen über das Wochenende für einmal verzweifelt, das Nachtleben zu geniessen – und erst zwischen 5 Uhr morgens und 14 Uhr am Nachmittag unsere neun Stunden Schlaf zu bekommen. Im andern Fall bist du für die Trainings und die Qualifikation, die hier bis 23 Uhr Lokalzeit dauern, nicht fit. Der Rennstart ist ja auch erst um 20 Uhr.
Weil ich am Dienstag im nahen Hotel «Ritz Carlton» nach der Ankunft nicht einschlafen konnte, bin ich mit meinem Trainer nach Mitternacht über den fünf Kilometer langen und hell beleuchteten Kurs spaziert. Eine tolle Strecke mit vielen Ecken. Ich war vor allem auf die Kurve 17 gespannt, wo vor einem Jahr Nelson Piquet diesen absichtlichen Crash baute. Nun, die Ecke ist rund 130 km/h schnell. Ich kann mir gut vorstellen, wie er dort den Renault umgedreht hat.
Keinen Dreher konnte ich mir am Mittwoch erlauben, als Teamkollege Jaime Alguersuari und ich in der Nähe von Singapur über 50 Kinder in den Kart-Sport einführten. Beim direkten Duell war ich dann 0,3 Sekunden schneller als der Spanier. Man hat ja auch seinen Stolz.
Zum Schluss möchte ich meinem Vater Antoine, der sonst immer dabei ist, die besten Genesungswünsche in die Schweiz übermitteln. Er liegt mit schmerzhaften Nierensteinproblemen im Spital. Bonne santé!
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