Nach Rosberg-Rücktritt Steht Mercedes jetzt wirklich zu Wehrlein?

Nico Rosberg (31) war eben doch nie der echte Racer mit der grossen Leidenschaft. Und jetzt hat Mercedes deswegen ein Problem, das Leiden schafft!

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Der Knall-Rücktritt in Wien am Freitag hat weltweit natürlich unterschiedliche Meinungen hervorgebracht. Der Tenor bei den kritischen Engländern ist klar. Der Deutsche wird nie in die Geschichte der grossen Weltmeister eingehen – aber er hat einen Grossen fair geschlagen – Hamilton!

Mit dieser Analyse muss der 23fache GP-Sieger nach seinem schnellen Abschied ins Familienleben jetzt in die Zukunft gehen. Erlöst von der «Hölle Hamilton»!

Der frühere deutsche GP-Pilot Christian Danner (58, RTL) brachte die Sache auf einen guten Punkt: «Es ist offenbar auch ein gewisses Generationenproblem. Früher hat man alles der Formel 1 untergeordnet. Ein moderner GP-Pilot wie Rosberg hatte einen Fahrplan. Ziel erreicht. Die wirkliche Liebe zum Motorsport ist jetzt nicht mehr stark genug, um zu beissen. Aber eben diese Generation ist aus einem anderen Holz geschnitzt!»

Auch jetzt gehts bei Mercedes ums Alter, um die Reife: Steht man nach dem schwarzen Freitag zu seinem oft arroganten Schützling und Testfahrer Pascal Wehrlein (22), den man 2016 bei Manor-Mercedes deponierte und 2017 bei Sauber weiter in die Lehre schicken wollte?

So gross kann das Vertrauen in Wehrlein jedoch nicht sein. Denn die Silberpfeile fragten bereits Nico Hülkenberg an. Doch dessen Team Renault sagte Nein und der frühere Force India-Star wird sich in den Hintern beissen, dass er schon bei den Franzosen unterschrieben hat.

Was hat Mercedes sonst noch für Optionen? Bei Ferrari (Vettel, Räikkönen) müssen sie gar nicht anklopfen, genau wie bei Erzfeind Red Bull (Verstappen, Ricciardo).

Und etwas darf man nicht vergessen: 2017 ist in der Formel 1 alles neu. Niemand garantiert, dass Mercedes weiter allein vorne bleibt. Chef Toto Wolff könnte seinen zweiten Fahrer, den er neben Wehrlein gemanagt hat, ins eigene Boot holen: Bottas. Doch dann verschwindet Williams 2017 mit Neuling Lance Stroll (18), testete gestern exklusiv in Abu Dhabi) im Niemandsland!

Beim WM-Vierten Force India will man nicht auch Pérez verlieren. Bleibt Haas-Star Grosjean (29) aus Genf. Der ist am leichtesten aus dem Vertrag zu bekommen. Ausser Wehrlein...

 

Wer soll den Platz neben Hamilton im Mercedes-Cockpit bekommen?

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Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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16 Kommentare
  • Alex  Schnyder 06.12.2016
    Ich würde Carlos Sainz junior nehmen. Er ist gleich gross wie Nico und ebenso schnell.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    05.12.2016
    Nun ich glaube hinter allen Artikel zum Thema in ganz Europa steckt sehr viel Fantasie. Zuerst einmal die 80 Prozent die Angerufen haben wenn zumindest 56 fixe Verträge haben und dazu weitere 2 darauf Verzichtet haben.
    Das von Mercedes schon Anfragen gemacht wurde ist ebenso unwahrscheinlich, sagte doch Wolff in Sindelfingen man werde am Montag in Braxley zusammen kommen und darüber Diskutieren was die beste Lösung wäre. Gleichzeitig einige gleich Ausgeschlossen!
  • Hannes  Dönni aus Sirnach
    04.12.2016
    Total doofe Aussage von Danner. Früher war man noch aus einem anderen Holz geschnitzt und hätte weiter durchgebissen. Auch Jackie Stewart hat aufgehört, als es für ihn reichte und es gab auch noch einige andere. Rosberg schätzt sich selber gut ein und er weiss auch, dass es nebst dem klar überlegenen Wagen auch ein grosses Quäntchen Glück brauchte. Das hat man nicht jedes Jahr. Aber er tritt als Weltmeister ab und wird es somit immer bleiben. Davon gibt es nicht viele.
  • Stefan  Reichmuth 04.12.2016
    Hr. Wehrlein gehört Mercedes die sagen was geht und was nicht!
    Redeverbot sonst ist man draussen. Nico kriegt noch
    20 Millionen als Abfindung dass er die Rennerei beendet.
  • Daniela  Bauschmann 04.12.2016
    Die DTM Fahrer würden Freudentänze machen. Der ist völlig überfordert in der Formel 1.