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Endlich bin ich in Suzuka. Ein Ort, der mich durch die ganze Kindheit begleitete. Wenn ich jeweils am Sonntagmorgen um fünf, sechs oder sieben Uhr mit meinem Vater Antoine daheim auf die Liveübertragung aus Japan wartete…
Ab Freitag bin ich selbst auf dieser sensationellen Strecke mit den nahen und stets vollen Zuschauertribünen im Einsatz. Unglaublich.
Ich kann mich noch gut an die Duelle zwischen Mika Häkkinen und Michael Schumacher erinnern. Auch Alonso und Räikkönen haben mich begeistert, wie sie hier die schwierigsten Kurven mit einer vermeintlichen Leichtigkeit bewältigten.
Schade, dass ich noch ein Baby war, als sich in Suzuka die früheren Legenden, Ayrton Senna und Alain Prost duellierten.
Im Simulator bin ich die 5,8 km lange Strecke über 100 Mal gefahren. Klar, dass es auch mal krachte. Man ist in Suzuka ja meist mit weit über 200 Sachen unterwegs.
Das angenehmste an Suzuka ist das Hotel. Es liegt direkt im Vergnügungspark von Honda neben der Piste. Nur vom Sushi bin ich nicht so begeistert: Mein Magen würde da nicht mitmachen.
Nach elf Rennen ohne Punkt hoffe ich, dass mir in Suzuka endlich wieder mal das Glück lacht – am besten in Form von Regen!
Da mir am Samstag für die Qualifikation und das Rennen ein neuer Ferrari-Motor eingebaut wird, sollten diesmal vielleicht Sie am Sonntagmorgen vor dem Fernsehen sitzen…