Maria de Villota (32), eine spanische Rennfahrerin ohne Statistik, kämpft nach ihrem Horror-Crash vom Dienstag in einem Spital von Cambridge um die Rückkehr ins normale Leben.
Marias Zustand soll nicht mehr lebensbedrohend, aber weiter sehr ernst sein. Schädeldecke offen, schwere Gesichtsverletzungen, das rechte Auge verloren.
Die plastische Chirurgie muss in den nächsten Wochen wahre Wunder vollbringen. Die Bestürzung im GP-Zirkus ist gross, wie immer, wenn etwas Schreckliches passiert. Die Kritik an der Formel-1-Unerfahrenheit von Maria de Villota rückt da verständlicherweise etwas in den Hintergrund.
Die Untersuchungen laufen in zwei Richtungen. Maria muss einen Knopf falsch gedrückt haben, sonst hätte der Marussia fast im Stillstand nicht plötzlich einen Satz nach vorne gemacht. Genau in den Transporter, den man beim Flugplatz-Test (nur Rauf- und Runterfahren) als «Garage» hingestellt hatte.
Leider mit einer offenen Laderampe, was natürlich kriminell ist. Und genau dorthin knallte Maria mit ihrem Helm.
Dieser Fall muss die FIA aufschrecken. Die FahrerInnen dürfen sich ihre F1-Lizenz nur in den Nachwuchsserien (GP2, GP3, Formel 2 und 3) mit Resultaten verdienen. Also kein Cockpit mehr für PR-Aktionen oder Abenteuer mit Millionen-Checks!