Letzter WM-Platz 2017 droht Sauber braucht ein Wunder-Auto!

Manor ist Pleite. Heisst für den Schweizer Rennstall Sauber: Will man kommende Saison nicht WM-Letzter werden, muss ein Wunder-Auto her.

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Es ist ruhig geworden in Hinwil. Nach der Rettung des Teams soll die Belegschaft auf über 350 Mitarbeiter aufgestockt worden sein. Sie arbeiten jetzt hauptsächlich am neuen C36er-Modell für die bereits 25. Saison in der Formel 1

Die Fans sind heiss und fragen nach 49 Nullern seit Beginn der Hybrid-Ära 2014: Was wird 2017 bringen? Die zwei goldenen Regen-Punkte im vorletzten Grand Prix (Brasilien) haben wie befürchtet bei Manor-Mercedes die Lichter gelöscht. Der durch den Sauber-Exploit verlorene 10. WM-Rang kostete das Team rund 20 Millionen Franken.

Bei Sauber erhöht sich aber der Druck. Wer wird jetzt WM-Schlusslicht? Eines ist klar: Der C36 und der zurückgekehrte Technische Direktor, Jörg Zander (52, früher auch Brawn und Williams), müssen einschlagen. Sonst gibt es erneut eine Durststrecke. Wem kann Sauber (mit Ericsson und wohl Wehrlein) gefährlich werden?

Konkurrenz ist riesig

Eine schwierige Frage! Mercedes, Ferrari und Red Bull sind unerreichbar. Der WM-Vierte Force India-Mercedes ist neu mit Pérez/Ocon zu stark. Williams-Mercedes hätte auch mit Comeback-Massa und Neuling Stroll (18) zu viel Potenzial. McLaren-Honda wird mit Alonso und dem belgischen GP-Einsteiger Vandoorne (hat als Ersatzpilot bereits einen WM-Punkt aus Bahrain) immer stärker. Toro Rosso wechselt von Ferrari- auf Renault-Power. Und mit Sainz Junior hat man einen Star der Zukunft. Wenn Kvyat nicht besser wird, setzt Red Bull dort sofort GP2-Meister Gasly (20) ein. Das Werksteam Renault holte mit Hülkenberg (neben Palmer) die beste Verstärkung und kann Sauber auch finanziell davonfahren. 

Bleibt noch Haas-Ferrari. Auch hier ist man mit Grosjean und Magnussen fahrerisch sicher besser besetzt als Sauber. Trotzdem: Wenn die Hinwiler tatsächlich mit einem guten Auto unterwegs wären, könnte es zum Duell mit dem US-Team kommen. Haas holte im Premierenjahr 29 Punkte (alle mit Grosjean). Gutiérrez ist jetzt weg.

Renault stellt am 21. Februar sein Auto vor. Am 22. kommt Force India, am 23. Mercedes (beide in Silverstone). Ferrari folgt am 24. in Fiorano.

Publiziert am 08.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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19 Kommentare
  • Charly  aus Belp
    08.01.2017
    Frage mich wieso Sauber nicht schon Lange einen Japanischen Motor einbaut, die sind bekanntlich die zuverlässigsten, auch ihre Leistungen sind hervorragend
    • Beat  Schenker aus Lugano
      08.01.2017
      Besonders bei der Aktuellen Motorenformel, welcher und seit wann?

      Bis zum Start der heutigen Motoren war Ferrari immer ein guter und zuverlässiger Lieferant. Die jetzigem Misere beruht darauf das Sie auf die Wünsche von Mercedes reingefallen sind und Ferrari wie auch Renault die Technische Herausforderung unterschätzt hatten. Bei Honda handelt es sich aber auch um den späten Entscheid zur Rückkehr darum hinckt man etwas hinterher, aber das kann sich noch ändern.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    08.01.2017
    @M Müller
    Dann habe ich wahrscheinlich am falschen Ort nachgeschaut! Tesla hat 2015 ungefähr 25‘000 Autos an den Mann gebracht. 3 der genannten Produziert jeder für sich weit über 1 Million Fahrzeuge (Audi und Porsche sind zudem Teil von VW), davon dürften mit Leichtigkeit mehr als die Tesla Produktion zur Spitzenklasse gezählt werden.
    • M  Müller aus Zürich
      08.01.2017
      Quelle Schweizer Fahrzeugmarkt 2015: Mercedes S 776 Stk., BMW 7er 192 Stk., Porsche Panamera 168 Stk., Audi A8 100 Stk. und Tesla S 1556 Stk. Damit hat Tesla im 2015 ALLEINE mehr Autos der Luxusklasse verkauft als alle anderen grossen Konkurrenten. Das können Sie selber nachlesen und im 2016 wird das Verhältnis noch krasser sein. Auch ich habe gestaunt als ich die Zahlen gesehen habe.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      08.01.2017
      Nun wenn Sie nur die Schweiz in Betracht ziehen, dann müssen aber auch die speziellen Bedingungen (Subvention, Immatrikulation) in betracht gezogen werden. Weltweit ist die Situation eben anders. Tesla, die ein sehr gutes Produkt liefern, hoffen Ihre Produktion bis 2018 auf 100000 Einheiten zu steigern.
      Das ändert aber nichts daran das wenn auch auf der technischen Seite kapazitäten vorhanden sind, die Finanzierung wie in der USA ist bei uns nicht möglich, abgesehen von bedeutend höheren Kosten
  • Markus  Gustav 08.01.2017
    Meiner Meinung nach gibt es 3 Punkte die geändert werden müssen, wie man sagt aller guten Dinge sind drei!
    1. in diesem Business ist ein knallhartes Management gefragt.
    2. Motorenseitig, trennen von Ferrari. Option 1 Mercedes, Option 2 Renault.
    3. Belegschaft von 350 Mitarbeiter finde ich persönlich etwas hoch, unüberschaubar. Da Motor, Getriebe etc. von andern Herstellern geliefert werden. Wie heisst es doch so schön „ zu viele Köche verderben den Brei“
    Kannnicht mehr schreiben! Markus
  • Hans  Müller 08.01.2017
    Natürlich wird Sauber nicht Letzter. Zweitletzter, wie immer seit in der Firma mehr Juristen als Techniker das Sagen haben. Es kommt garantiert einer, welcher noch schlechter ist, selbst wenn das gar nicht geht. Vorbei die Zeiten als Peter Sauber sportliche Interessen verfolgte. Amen.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      08.01.2017
      Peter Sauber hat spätestens mit seinen International erfolgreichen Prototypen das allein sportliche Interesse Verlassen. Ab diesem Zeitpunkt und erst recht bei den ersten Schritten in die F1 konnte es nur weitergehen wenn finanzielle Interesse vorrang hatten.
    • Peter  Balu J , via Facebook 08.01.2017
      In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht, Hans Müller: Sobald Juristen das Ruder übernehmen, fräst der Kahn gegen jeden Eisberg, der auffindbar ist. Das kenne ich aus dem Staatsdienst nur zu gut.
  • Heinz  Häni 08.01.2017
    Einer muss ja letzter sein und das ist zu Recht Sauber mit dieser Führung.