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Am Dienstag gibt Renault, das nach «Crashgate» die schwersten Formel-1-Tage mit dem Absprung vieler Sponsoren hinter sich hat, mit Robert Kubica (24) seinen neuen Leader bekannt.
Es wird für den Polen im bisherigen Team seines Freundes Alonso eine Reise ins Unbekannte. Ausser Geld kann man dem scheidenden BMW-Sauber-Star in Paris momentan nicht viel bieten.
Kubicas Teamkollege dürfte aus dem Duo Romain Grosjean und Timo Glock kommen. Der Deutsche musste am Freitag das Toyota-Cockpit Ersatzpilot Kobayashi überlassen – Timo lag mit Schüttelfieber im Hotelbett.
Bei Toyota träumte Chef John Howett am Freitag noch von einem neuen Duo Kubica und Räikkönen. Die Japaner aus Köln wollen offenbar Trulli und Glock loswerden.
Zuerst muss Toyota aber ein Problem in den USA lösen. Dort werden 3,8 Millionen Privatautos zurückgezogen – wegen loser Bodenmatten, die sich in den Pedalen verfingen.
Und in der Qualifikation kommt noch dieser Horror-Crash von Glock hinzu. Toyota kann sich nicht über fehlende Arbeit beschweren.
Bei BMW-Sauber spulte man im Regen und bei 22 Grad Wärme sowie 95 Prozent Luftfeuchtigkeit das Minimalprogramm ab. Auch zur Motorenschonung nach dem Container-Unfall (im BLICK).
Im Qualifying lief es gut: Nick Heidfeld fährt auf Platz 4, und auch Robert Kubica startet morgen in den Top Ten als Achter.
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