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Schumi vertritt bei Ferrari den rekonvaleszenten Felipe Massa. Es ist das Comeback des Jahres. Drei Jahre ist es her, seit Schumi letztmals in einem F1-Boliden einen GP bestritt (22. Oktober 2006 in São Paulo). Klar, dass der siebenfache Weltmeister nach seinen Zwischenjahren ein paar Runden im F60 testen möchte.
Williams stellt sich quer
Aber einer stellt sich quer: Sir Frank Williams. Der Williams-Boss, 67 und im Rollstuhl, will Schumi keine Extrawürste zugestehen und das während der Saison geltende Testverbot durchsetzen. Argument: Auch der neue Toro-Rosso-Fahrer Jaime Alguersuari (19) unterliegt dem Verbot. Und der junge Spanier hätte die Tests wohl nötiger als Schumi.
FOTA hätte es erlaubt
Für eine Ausnahme müssten alle neun Konkurrenten grünes Licht erteilen. Alle in der Teamvereinigung FOTA zusammengeschlossenen Rennställe (McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, BrawnGP, Toyota, Renault, Red Bull und Toro Rosso) signalisierten ihre Bereitschaft, Schumacher auch im F60 testen zu lassen. Williams und Force India gehören der FOTA nicht mehr an. Welche Position das indische Team bezieht, ist offen – nach der klaren Absage von Williams aber auch nicht mehr entscheidend.
Schumacher muss nun bei seinen weiteren Tests mit einem älteren Modell vorliebnehmen. So wie am Freitag, als er mit einem F2007 in Mugello in fast zwei Stunden 35 Runden drehte. (Si/R.B./msc)