Rätsel um die Zukunft eines Herumirrenden Hört Schumi wie 2006 neben Sennas Grab auf?

Wenn man ehrlich ist, so kann man sich Schumi (43) nächste Saison kaum im Cockpit vorstellen. Sauber, Ferrrari, und Williams wären die Mini-Optionen.

  • Publiziert: 03.10.2012
  • Von Roger Benoit aus Japan

Die Diskussionen um die Zukunft des gefeuerten Mercedes-Fahrers aus Gland VD laufen weltweit. Die verrücktesten Szenarien geistern herum.

Nur der Hauptdarsteller schweigt noch. Wie in den letzten Monaten, als er zu seiner Zukunft immer nur den einen lapidaren Satz sagte: «Ich entscheide mich im Oktober!»

Jetzt ist dieser herbstliche Monat da – und Schumi arbeitslos! Denn es war das Silberpfeil-Team, das dem 91fachen GP-Sieger mit der Verpflichtung von Lewis Hamilton (27)  gar keine Wahl mehr liess.

Die Fragen bleiben. Auch für viele seiner früheren und jetzt kritischen Rennfahrerkollegen: Wie geil ist Schumi wirklich noch aufs Fahren? Will er sich an Mercedes rächen? Träumt er von der ewigen Jugend? Jagt er weiter dem ersten Comeback-Sieg nach?

Eins ist klar: Lohnmässig müsste der siebenfache Weltmeister bei jedem Team grosse Abstriche machen. Doch private Sponsoren halten ihn im Spitzenfeld.

Aber etwas kann der jetzt mental herumirrende Schumi vergessen. Das Herauszögern seiner Entscheidung bis Weihnachen! Die Medien werden ihn jagen – auch hier in Suzuka wo er sechsmal gewonnen hat!

«Ich bin trotz den vielen neuen Nachrichten in der letzten Woche richtig heiss auf diese Strecke. Sie ist und bleibt die grösste Herausforderung für jeden Fahrer», sagt Schumi.

Sein Singapur-Foul an Vergne (Toro Rosso) wirft ihn ja am Sonntag zehn Startplätze zurück - ins hintere Feld.

Die Antworten kennt vielleicht nicht einmal Schumi: Ist der GP von Japan sein sechsletztes und 303. Formel-1-Rennen? Tritt er am 25. November 2012 zum zweiten Mamal im brasilianischen Interlagos bei Sao Paulo zurück?

Schon am 22. Oktober 2006 war er dort, nur zwölf Kilometer neben dem Grab seines früheren Gegenspielers Ayrton Senna (+ 1. Mai 1994) im Stadtteil Morumbi, zum ersten Mal zurückgetreten. Im Ferrari. Mit einem vierten Platz hinter Sieger Massa, Alonso und Button.

Schumi: Kuss aus Italien!

SUZUKA - Überall laufen jetzt Schumi-Umfragen. Das interessanteste Ergebnis kommt aus Italien - von der Sportbibel «Gazzetta dello Sport». Stolze 43 Prozent würden eine Rückkehr des Deutschen zu Ferrari begrüssen. Nach dem Mercedes-Comeback hatten ihn die meisten Italiener (trotz 72 Siegen für die Roten) als Verräter gesehen. (R.B.)

Beliebteste Kommentare

  • Bruno  Wittwer , Scharnachtal
    Mit Alonso hat er keine Chance, und Kimi ist sicher auch die No.1.
    Sauber wäre sicher die beste Lösung für beide, anstatt Bezahlt zu werden kann er ja von seinen X-hundert M. ins Team investieren und den Rennstall nächstes Jahr gleich übernehmen, Peter will ja mit 70 aufhören. Schumi wäre es dann sicher nie mehr langweilig und er könnte dann machen was er will z.B. fahren bis er 65 ist.
    • 04.10.2012
    • 25
    • 3
  • Roland  Vogel , Oberengstringen
    Ich glaube an eine These, bei welcher sich Schumi bei Sauber einkauft. Aber nicht als Fahrer sondern als Teilhaber und Berater ohne grosses Gehalt. Mit dem Fahrer Hülkenberg würden so sicher deutsche Sponsoren generiert. Kobayashi hätte so noch ein Jahr Gnadenfrist bevor er durch den Telmex Mann Guiterrez ersetzt wird. Das Telmex Geld und viel deutsches Geld ergäbe dann mit dem jetzigen Technikteam und dem Wissen von Schumi ein Spitzenteam.
    • 04.10.2012
    • 8
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Alle Kommentare (3)

  • Roland  Vogel , Oberengstringen
    Ich glaube an eine These, bei welcher sich Schumi bei Sauber einkauft. Aber nicht als Fahrer sondern als Teilhaber und Berater ohne grosses Gehalt. Mit dem Fahrer Hülkenberg würden so sicher deutsche Sponsoren generiert. Kobayashi hätte so noch ein Jahr Gnadenfrist bevor er durch den Telmex Mann Guiterrez ersetzt wird. Das Telmex Geld und viel deutsches Geld ergäbe dann mit dem jetzigen Technikteam und dem Wissen von Schumi ein Spitzenteam.
    • 04.10.2012
    • 8
    • 0
  • Bruno  Wittwer , Scharnachtal
    Mit Alonso hat er keine Chance, und Kimi ist sicher auch die No.1.
    Sauber wäre sicher die beste Lösung für beide, anstatt Bezahlt zu werden kann er ja von seinen X-hundert M. ins Team investieren und den Rennstall nächstes Jahr gleich übernehmen, Peter will ja mit 70 aufhören. Schumi wäre es dann sicher nie mehr langweilig und er könnte dann machen was er will z.B. fahren bis er 65 ist.
    • 04.10.2012
    • 25
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  • Peter  Zillner , via Facebook
    Ja da ist schon bei den ehem. Entscheidungen 2006 einiges schief-
    gelaufen was man jetzt auch nicht mehr ändern kann !!
    • 04.10.2012
    • 3
    • 5

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Formel 1

Platz Name Land Punkte
1 Sebastian Vettel GER 89
2 Kimi Räikkönen FIN 85
3 Fernando Alonso ESP 72
4 Lewis Hamilton GBR 50
5 Felipe Massa BRA 45
6 Mark Webber AUS 42
7 Romain Grosjean FRA 26
8 Paul Di Resta GBR 26
9 Nico Rosberg GER 22
10 Jenson Button GBR 17
11 Sergio Pérez MEX 12
12 Daniel Ricciardo AUS 7
13 Adrian Sutil GER 6
14 Nico Hülkenberg GER 5
15 Jean Eric Vergne FRA 1
16 Esteban Gutierrez MEX
17 Valtteri Bottas FIN
18 Pastor Maldonado VEN
19 Jules Bianchi FRA
20 Charles Pic FRA
21 Giedo Van Der Garde NED
22 Max Chilton GBR

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