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Vorhang auf! WM-Leader Lewis Hamilton rückt durch seine Beziehung zu Pussycat Doll Nicole Scherzinger auch neben der Rennstrecke ins Rampenlicht. (AP)
Kein Schritt des Briten bleibt auf der Insel unbeobachtet. Und der Silberpfeil-Star hat es offenbar aufgegeben, sich zu verstecken, die Paparazzi auszutricksen. Er bekennt sich jetzt zur Liebe mit Nicole Scherzinger (29), der Leadsängerin der «Pussycat Dolls». Wenn nötig verzieht sich das Paar eben auf die Karibikinsel Grenada, wo die Hamiltons ihre Wurzeln und jetzt bereits zwei Hotels haben.
Und der Wahlschweizer fühlt sich auch in der Rolle des Showmannes immer wohler, lässt sich für die besten Magazine der Welt ablichten und macht dabei eine gute Figur – wie in der Formel 1 mit dem McLaren-Mercedes.
Doch auf dem Weg zum Titel fehlt am Ende vielleicht der «gestohlene» Sieg von Spa.
Gestern wurde in der Pariser FIA-Hauptzentrale über fünf Stunden diskutiert, ob man den Rekurs der Silberpfeile überhaupt akzeptieren will – und dann auf den eigentlichen Fall eingehen will.
5 Stunden und 10 Minuten! Genau so lange brauchten also gestern die fünf Richter Narmino (Monaco), Julliard (Schweiz), Conesa (Spanien), Duijm (Holland) und Sedelmayer (Österreich), um herauszufinden, dass sie den Fall am liebsten vertagen, eine Nacht darüber schlafen wollen – und dabei die gesalzene Rechnung für den eher chancenlosen Ankläger (McLaren) noch etwas in die Höhe treiben.
Man muss sich wirklich fragen, ob die milliardenschwere Formel 1 ein solches Theater nötig hat. In Zukunft dürfen Entscheide vom Rennplatz nicht mehr Tage später verhandelt werden. Sonst muss man annehmen, dass die Schiedsrichter vor Ort Idioten sind!
Hamilton, gestern als Zeuge vor Gericht, musste den Flug nach Singapur zum ersten Nacht-GP umbuchen. In 3 Tagen gehts am Äquator los. Hitze ist garantiert, Regen wird erwartet – und ein neues Schock-Podest wie in Monza erhofft.