«Fühle mich hier wie zu Hause» Sauber verlängert mit Ericsson!

Marcus Ericsson bleibt bei Sauber und damit im Team, das seine schwedischen Unterstützer gekauft haben.

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Jetzt ist es offiziell: Marcus Ericsson (26) bleibt wie von BLICK angekündigt auch 2017 Rennfahrer beim Schweizer Sauber-Team.

Für den Schweden wird es die dritte Saison bei den Hinwilern, seine vierte insgesamt in der Formel 1.

Der Verbleib von Ericsson war absehbar, weil seine schwedischen Unterstützer auch hinter dem Longbow-Finance-Konsortium stehen, das im Sommer beim Sauber-Team als neuer Investor eingestiegen ist.

Ericsson sagt: «Mit dem neuen Besitzer erhielt das ganze Team einen kräftigen Schub, der uns alle in eine neue, spannende Ära führen wird. Wir wollen uns nächste Saison im Mittelfeld etablieren und Punkte holen.»

Weiter höchst ungewiss ist hingegen der Verbleib des Brasilianers Felipe Nasr bei Sauber.

Die Sauber-Stimmen zur Vertragsverlängerung

Marcus Ericsson: «Das sind sehr gute Neuigkeiten für mich. Ich bin nun zwei Jahre bei Sauber und ich fühle mich hier wirklich wie zu Hause. Wir hatten Aufs und Abs, doch wir hielten immer zusammen und arbeiteten so hart, wie wir konnten. Mit dem neuen Besitzer erhielt das ganze Team einen kräftigen Schub, der uns alle in eine neue, spannende Ära führen wird. Viele Motorsport-Spezialisten kommen zum Team, was ein gutes Zeichen für die Zukunft ist.»

Monisha Kaltenborn, Teamchefin: «Wir freuen uns sehr, dass wir Marcus für 2017 und somit für eine weitere Saison bekanntgeben können. In der aktuellen Saison zeigte Marcus erneut seinen starken Willen, um Fortschritte zu machen. In den vergangenen zwei Jahren verbesserte er sich signifikant – sowohl was seine Persönlichkeitsentwicklung anbelangt als auch seine Fähigkeiten auf und abseits der Strecke, speziell wenn die Umstände nicht leicht sind.»

Wer fährt mit Ericsson 2017?

Marcus Ericsson (26) – den schwedischen Förderern von TetraPak sei Dank – kann also seine dritte Saison im Sauber-Ferrari bestreiten. Aber wer ist 2017 der zweite Pilot?

Es kommt nicht unerwartet, dass Hinwil bisher nur einen Fahrer bestätigte. Auch wenn dieser seit 27 Rennen, seit dem 9. Platz 2015 in Monza, punktelos ist.

CEO Monisha Kaltenborn: “Wir gehen in eine neue Ära. Und ich bin überzeugt, dass wir uns auf Marcus verlassen können, das Team zurück ins Mittelfeld zu bringen!”

Und der zweite Fahrer? Der wird – so die offizielle Version _ zu gegebener Zeit bekanntgegeben!   Heisst er wieder Felipe Nasr (24)?

Der Brasilianer hat vor neun Tagen in Sao Paulo Sauber mit seinem 9. Rang im Schlusslicht-Duell gegen Manor-Mercedes den Hintern gerettet und über 15 Millionen Dollar eingefahren. Wenn man am Sonntag hier beim Finale in Abu Dhabi die 2:1-Führung nicht verliert.

Aber das genügt dem WM-Zehnten nicht. Man will von Banco do Brasil offenbar wieder viel Geld. Dieses hätte die Bank für seinen Schützling, so die Brasil-Medien, allerdings nur bei einem Vertrag mit Force India-Mercedes auf den Tisch gelegt.

Die Alternativen? Ein Hinwiler Comeback von Esteban Gutiérrez (bei Haas entlassen) wäre nicht nur für viele Fans ein Witz. Bleibt Pascal Wehrlein (22). Der Deutsche hat vielleicht den entscheidenden Trumpf für die Zukunft. Der Mercedes-Schützling könnte als Mitgift für 2018 den Supermotor von Mercedes garantieren. Warum nicht?

Publiziert am 21.11.2016 | Aktualisiert am 11.12.2016
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11 Kommentare
  • Jürg  Lippuner 22.11.2016
    Wehrlein kommt nur in Frage wenn Sauber ab 2018 Mercedes Motoren bekommt. Nasr würde nach letzten Gerüchten noch etwa mit 5 Millionen von Banco do Brasil unterstützt. Vorher waren es etwa 15. Gutierrez und Haryanto sind keine Alternativen. Buemi denke ich wird seine zurzeit erfolgreiche Karriere nicht für einen hinteren Platz aufgeben. Anzuschauen wäre noch Giovinazzi (GP2 Leader). Er ist schnell und hat mit KFC (Kentucky Fried Chicken) auch seinen Sponsor.
  • Markus  Bieber 21.11.2016
    Der Ericsson ist nicht so schlecht wie er hier von einigen Fachkritikern gemacht wird. Er hat im Qualifying meistens schneller als Nasr. Und einen neuen Raikkonen bekommt Sauber leider wohl nie mehr. Egal wer das Auto fährt, wenn der Wagen nichts taugt kann auch ein Hamilton nichts machen. Also bleibt nur zu hoffen dass den Konstrukteuren etwas einfällt das schnell ist.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    21.11.2016
    Nasr scheint ein Problem mit der “Banco do Brasil“ zu haben. Entweder ist es die Krise in Brasilien oder er hat es sich zum Teil selber eingebrockt. Wahrscheinlich ist nicht alles wahr was man hörte, aber sicher hat er auch Interviews gegeben in denen er sich über Sauber die Ihn benachteiligen ausgelassen. Nun wie man hört will die Bank nicht mehr Zahlen.
  • Andreas  Walter 21.11.2016
    Oje, so wird die nächste Saison wieder eine (fast) Nullnummer. Was nützen die ganzen Millionen, wenn zwei absolut talentfreie Fahrer in den Cockpits sitzen (und Frau Kaltenborn, ebenfalls talentfrei, sich am Stuhl festklammert)? So wird niemals ein Ruck durch das Team gehen und ein frischer Wind einkehren. Ich bin jetzt schon stolz auf die nächsten 22 Nullern.
  • Voegeli Rolf  21.11.2016
    Ericsson ist der falsche Mann für eine neue Sauber Ära,am besten währe es gewesen sie hätten beide Fahre ausgetauscht! Aber Ericsson wird ein Paar Millionen mitbringen und das ist heute leider endscheidend.