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Flavio Briatore (59) ist nach dem Singapur-Skandal am Ende. Und viele Wegbegleiter, die sich jahrelang im Rampenlicht des Paradiesvogels sonnten, lassen Flavio fallen. Sie hatten immer gewusst, dass der Mann aus Verzuolo ein Betrüger war.
Briatore ist jetzt über seine unendliche Lust an der Macht, an Siegen und WM-Titeln um jeden Preis, gestolpert. Der Italiener bewegte sich als Teamchef 20 Jahre lang auf sehr dünnem Eis, und er schummelte schon mit seinen Kumpels Schumi und Ross Brawn bei Benetton.
Aber war Briatore, der einst die Benetton-Kette mit 700 Läden in den USA gross machte und in Italien eine Firma für medizinische Prothesen besitzt, nur ein Reglements-Luftikus und Frauenheld?
Nein, er hat als einziger Teamchef begriffen, dass die Formel 1 nicht nur Rennsport sein darf, sondern auch Lifestyle, Promis und Show braucht: «Es interessiert doch am TV keinen Menschen, aus welchem Material ein Getriebe hergestellt wird.»
Einen Satz aus einem SonntagsBlick-Interview wird Briatore jetzt wohl bereuen: «Ich bin nicht der Typ, der Leuten eine zweite Chance gibt.» Dieses Interview vom 1. Juni 2003 können Sie exklusiv nachlesen.
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Gefallen: Flavio Briatore. (AP)
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