Formel-1-Opas zanken sich wegen Briatore

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Manuel Peter
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FiA-Präsident Max Mosley und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone geraten sich wegen dem Urteil gegen Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore in die Haare.

Zusammen sind sie 147 Jahre alt: Der Präsident des Formel-1-Weltverbandes, Max Mosley (69), und der Boss des Formel 1, Bernie Ecclestone (78). Und jetzt kommt neben dem fortgeschrittenen Alter noch eine weitere Gemeinsamkeit hinzu: Sie finden das FiA-Urteil gegen Flavio Briatore überhaupt nicht in Ordnung.

Beide allerdings auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Der erbitterte Briatore-Feind Mosley findet die lebenslange Formel-1-Sperre für den italienischen Lebemann zu mild und legt noch einen drauf: «Briatore wird nicht einmal mehr zu Besuch zur Formel 1 kommen dürfen», so der Präsident gegenüber der «FAZ».

Mit Bernie gut Freund und mit Max auf dem Kriegsfuss

Bernie Ecclestone hingegen begibt sich plötzlich auf Schmusekurs. Am Urteil war er sogar persönlich beteiligt, aber jetzt findet er dieses zu übertrieben: «Das war zu hart. Definitiv zu hart. Im Nachhinein glaube ich nicht, dass das nötig war.»

Ecclestones Freundschaft zum entlassenen Renault-Teamchef zeigt sich nicht nur in dieser Aussage, sondern auch bei gemeinsamen Anteilen am englischen Zweitligaklub Queens Park Rangers.

«Flavio soll um eine neue Anhörung bitten»

Der Formel-1-Chef hält auch in schwierigen Zeiten zu Briatore: Flavio sollte bei der FiA Einspruch erheben, um eine neue Anhörung bitten.»

Ob Briatore den Rat seines Freundes aber überhaupt beherzigt, ist unklar. Eigentlich will Flavio ja nur zweierlei: Frauen und Feiern!

Dank seinem Freund Bernie Ecclestone steht Flavio Briatore ein Hintertürchen in die Formel 1 offen.- Keystone

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