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Bernie Ecclestones Interview in der «Times» sorgt für mächtig Wirbel. Der Formel-1-Boss sagte, dass Hitler «die Dinge auf die Reihe bekommen» habe (Blick.ch berichtete). Und Saddam Hussein sei der Einzige, der ein Land wie den Irak habe führen können. Heute krebste der 78-Jährige in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung zurück und nannte seine Aussagen «ein grosses Missverständnis».
«Wir haben in dem Interview über Strukturen gesprochen und dass es manchmal gut sein kann, wenn etwas uneingeschränkt und stringent behandelt und entschieden wird», meinte der 78-jährige Milliardär. «Dann bin ich gefragt worden, ob ich denn Diktatoren kennen würde.»
Hitler ist kein positives Beispiel
Er habe Hitler nicht als positives Beispiel aufgeführt, «sondern lediglich darauf hingewiesen, dass er vor seinen fürchterlichen Verbrechen erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise gewirkt hat», sagte Ecclestone.
Niemals wäre er auf die Idee gekommen, «die Gefühle einer Gemeinschaft zu verletzen. Viele Personen meines engsten Freundeskreises sind Juden. Jeder, der mich kennt, weiss, dass ich niemals Minderheiten attackieren würde.»
Unter anderem hatte der Jüdische Weltkongress (WJC) den Rücktritt des Briten als Chef der Formel 1 gefordert. Auch englische Politiker hatten Ecclestone wegen seiner Aussagen kritisiert. Ob er sich mit den neuen Aussagen aus der Schlinge ziehen kann? (SDA/raf)