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Die Autobranche kriselt. Notstandsitzungen, Budgetkürzungen und Entlassungen sind die Folgen. Oder wie bei Toyota sogar Rückzug. Bei Renault gab es gestern allerdings Fehlalarm.
In Paris wurde nur verhandelt, wie es weitergehen soll. Nachdem die Franzosen vor sechs Tagen den Motorendeal mit Red Bull (6 Saisonsiege) verlängert hatten, war klar, dass man als PS-Lieferant im Geschäft bleibt.
Und nach der Skandalsaison will das Weltmeister-Team von 2005/06 (mit Alonso) jetzt mit Robert Kubica als neuem Leader eine Art Schadensbekämpfung durchführen. Selbst der nicht gerade als GP-Freund bekannte brasilianische CEO Carlos Ghosn wollte nicht mit einem beschmutzten Image aussteigen!
Renault hat die Saison in Abu Dhabi endgültig an die Wand gefahren: 14. Alonso, 18. Grosjean. Achter WM-Platz mit einem einzigen Podest in Singapur: 3. Alonso. Also dort, wo das französische Team ein Jahr zuvor mit seinem inzwischen lebenslang gesperrten Teamchef Flavio Briatore dem Piloten Piquet befohlen hatte, einen Unfall zu bauen. Dieser löste dann eine Safety-Car-Phase aus, was Alonso zum Sieg ausnützen konnte!
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In Abu Dhabi lüftete Fernando Alonso sein Käppi zum letzten Mal für Renault. Er geht zu Ferrari. (AP)