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Drama um Marussia-Pilot Bianchi Zweite Operation mitten in der Nacht!

Der GP von Japan wird vom schweren Unfall von Jules Bianchi überschattet. Der Marussia-Ferrari-Pilot liegt auf der Intensivstation. In der Nacht soll er zum zweiten Mal operiert worden sein.

GP von Japan: Grosse Sorge um Bianchi
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Platz Name Land Punkte
1 Nico Rosberg GER 385
2 Lewis Hamilton GBR 380
3 Daniel Ricciardo AUS 256
4 Sebastian Vettel GER 212
5 Max Verstappen NED 204
6 Kimi Raikkonen FIN 186
7 Sergio Perez MEX 101
8 Valtteri Bottas FIN 85
9 Nico Hulkenberg GER 72
10 Fernando Alonso ESP 54
11 Felipe Massa BRA 53
12 Carlos Sainz Jr ESP 46
13 Romain Grosjean FRA 29
14 Daniil Kvyat RUS 25
15 Jenson Button GBR 21
17 Felipe Nasr BRA 2
19 Pascal Wehrlein GER 1
20 Stoffel Vandoorne BEL 1

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Neue Wendung im Drama um Jules Bianchi?

Wie «Radio Monte Carlo» am späten Sonntagabend berichtet, hat sich der Zustand von Jules Bianchi verschlechtert. Der beim GP Japan schwer verunfallte Marussia-Pilot sei mitten in der Nacht ein zweites Mal operiert worden. Blut soll so gestoppt werden.

Erste Not-Operation nach Unfall

Nach seinem fürchterlichen Crash ist Marussia-Ferrari-Pilot Jules Bianchi im Mie General Hospital schon am frühen Nachmittag am Kopf not-operiert worden. Das schreibt die «L'Equipe» und beruft sich dabei auf einen Ferrari-Pressesprecher.

Den Informationen zufolge wurde der Franzose da nicht an ein künstliches Beatmungsgerät angeschlossen, konnte also selbstständig atmen.

Während die erste Operation lief, sprach der TV-Sender «France 3» mit Jules Vater Philippe. Er erklärte: «Wir müssen abwarten, was in den nächsten 24 Stunden passiert.»

Die FIA liess währenddessen eine Mitteilung durch: «Die Bilder der Computertomographie zeigen, dass er ernste Kopfverletzungen davongetragen hat.»

Geborgener Sauber fiel wieder vom Haken!

Bianchi crashte heute beim GP Japan in Suzuka in den Kranwagen, der den Boliden von Adrian Sutil bergen wollte, und verlor das Bewusstsein.

Der Unfall, der von keiner TV-Station eingefangen wurde, war äusserst heftig. Wie ein Augenzeuge dem Online-Portal «Auto, Motor und Sport» mitteilt, fiel beim Aufprall von Bianchis Marussias in den Kranwagen sogar der geborgene Sauber von Sutil wieder vom Haken!

«Ich habe noch nie ein so übel zugerichtetes Auto gesehen» sagte ein anderer Beobachter vor Ort.

Das Rennen wurde zwei Runden später abgebrochen. Im Formel-1-Zirkus fragt man sich jetzt: War das nicht zu spät?

Sutil, der Bianchis Crash hautnah miterlebte: «Wenn in den langen Kurven ein bisschen Aquaplaning kommt, hat man keine Chance mehr. Man verliert das Auto einfach. Ich haben auch noch andere Autos während der Safety-Car-Phase gesehen, die da am Limit durchgefahren sind.»

Sebastian Vettel bezeichnete die Bedingungen als «grenzwertig». Deutlichere Worte findet Williams-Pilot Felipe Massa: «Meiner Meinung nach haben wir das Rennen zu früh gestartet und zu spät beendet. Ich habe am Funk schon 5 Runden bevor das Safety-Car kam geschrien, dass zu viel Wasser auf der Bahn ist. Es war zu gefährlich».

Fahrer in Gedanken bei Bianchi

Nach dem abgebrochenen Rennen mochten sich auch die Sieger nicht gross freuen, zu fest steckte der Bianchi-Schock in den Knochen der Fahrer.

«Ich wünsche ihm absolut alles Gute. Meine Gedanken sind bei ihm», sagte Sauber-Pilot Sutil gegenüber «motorsport-total.com».

Sieger Hamilton: «Es stellt alles andere in den Schatten, wenn einer deiner Kollegen verletzt wird. Wir alle beten für ihn».

Publiziert am 05.10.2014 | Aktualisiert am 05.10.2014

Das sagt Sauber zum Bianchi-Drama

Esteban Gutiérrez:
«Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, das Rennen abzubrechen. Ich hoffe natürlich, dass sich Jules nicht schwer verletzt hat, und es ihm bald besser geht. Was mein Rennen betrifft, so habe ich vom Anfang bis zum Ende gekämpft. Unter den gegebenen Bedingungen waren sehr schwierig einen guten Rhythmus zu finden.»
 

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
«Die Teammitglieder des Sauber F1 Teams sind tief erschüttert über diesen schweren Unfall Jules Bianchis. Unsere Gedanken sind bei Jules, seiner Familie und seinen Freunden. Alle im Team hoffen, dass es ihm bald besser geht. Angesichts dieses schweren Unfalls stehen die sportlichen Aspekte des Grossen Preises von Japan im Hintergrund.»

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23 Kommentare
  • T.  R. 06.10.2014
    Gelbphasen werden an der Strecke und im Fahrzeug elektronisch angezeigt, für die Fahrer deutlich und wetterunabhängig sichtbar. Zusätzlich waren Marshalls mit doppelt gelben Flaggen geschwenkt an der Strecke. Wer solche Mehrfach Warnungen grundsätzlich ignoriert, riskiert sein Leben und leider auch das Leben von Streckenposten! Bei der Playstation oder im Simulator, hat ein solches Verhalten eben keinen Einfluss.
  • michel  koeb 06.10.2014
    Der Kranwagen ist immer HINTER den Abschrankungen bei jedem Rennen, Alain Prost hats ganz klar erklärt, Riesenfehler bei der Bergung von Sutil.....
  • michel  koeb 06.10.2014
    Er fuhr mit min. 130 Km/h in den Kranwagen, ergo ist Schumi nie mit bloss 20 Km/h in den Fels gedonnert sondern ebenfalls mit viel mehr Km/h, weil die Kopfverletzungen ähnlich schlimm sind !
  • Marcel  Pfister aus Zürich
    , via Facebook
    06.10.2014
    Ich wünsche Bianchi alles alles gute... Er soll sich schnell wieder Erholen,das ist das wichtigste... auch der Familie wünsche ich viel Kraft diese schweren Stunden zu überstehen... Auch Marussia dücke ich die DAumen...
  • Peter  Hänsenberger 06.10.2014
    So ein Unfall, kann das Leben von einer Sekunde auf die andere verändern.