
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die weltweite Finanzkrise war am 5. Dezember 2008 nur vorgeschoben, als Honda aus Tokio mit dem Rückzug die Formel-1-Lichter löschte.
Der wahre Grund waren die vernichtenden Resultate des im englischen Brackley beheimateten Teams: 6 WM-Punkte 2007 und 14 WM-Zähler im Jahr 2008.
Honda hatte kein Vertrauen mehr zu Technik-Guru Ross Brawn (ein Rosenzüchter und Hobbyfischer) sowie zu den beiden Piloten Jenson Button (ein zahm gewordener Frauenheld) und Rubens Barrichello (ein ewig jammernder Rentner).
Gestern stand dieses Trio im weltweiten TV-Rampenlicht: Doppelsieg beim GP Australien. Also 18 WM-Punkte auf einen Schlag – nur zwei weniger als die beiden letzten Jahre zusammen!
Damit hatte Honda, das zwischen 1983 und 1992 als Motorenpartner mit McLaren und Williams 6 WM-Titel feierte, nicht gerechnet.
Die Panikaktion vom 5. Dezember wird einige Chefs, die ihr Gesicht verloren haben, in Erklärungsnot bringen.
Denn Honda zahlt dem Brawn-GP-Team die ganze Saison 2009, weil diese rund 150 Millionen Dollar billiger kommen, als die über 700 Mitarbeiter abzufinden.
Die Bedingung für die heimliche Fortführung des Teams, das am 6. März 2009 Ross Brawn unter seiner Regie übernahm: Der Name Honda darf offiziell nicht mehr auftauchen!
So heftet jetzt Motorenpartner Mercedes mit Honda-Geldern die Erfolge an seine Stuttgarter Fahnen.
Und Hondas Erzrivale Toyota (seit 2002 ohne Sieg) bleiben weitere Blamagen erspart.
play
BLICK-Formel-1-Experte Roger Benoit.