Der schwarze 15. Dezember 2006 Gotthard-Legende Steve Lee ruht neben Clay

Die Autobahn Mailand – Bologna vor genau zehn Jahren. Es ist 15.40 Uhr, als das Leben von Clay Regazzoni (67) in der Nähe von Parma zu Ende geht. Mit Tempo 100.

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Laut Augenzeugen kam der Tessiner Formel-1-Pilot (132 Grosse Preise, fünf Siege) in seinem Chrysler Voyager plötzlich ins Schleudern, prallte von hinten auf einen Lastwagen – und dann in die Leitplanken. Der Verkehr lief normal, die Sicht war gut.

Der Vizeweltmeister von 1974 war nach dem Aufprall sofort tot. Die Ursache des mysteriösen Unfalls: Versagte sein Herz? Schlief er am Steuer ein? Tausende von Kilometern hatte Clay in diesem Auto mit Handgas und Handbremse problemlos hinter sich gebracht. 

Endlich eine Ehrung für Clay

Nach zehn Jahren hat jetzt das Schweizer Fernsehen den erfolgreichsten Schweizer Rennfahrer mit einem Dok-Film («Leben am Limit») wieder aufleben lassen (BLICK berichtete). Eine verdiente Ehrung, die ihm jahrelang verwehrt geblieben ist. Ein Zustand, der Clay schon zu Lebzeiten ärgerte: «Ich habe der Schweiz mehr gegeben als sie mir!»

Seit den Weihnachtstagen 2006 ruht also der Unzerstörbare («Indestructible»), wie ihn die Engländer nannten, hoch über dem Luganersee in der Gemeinde Porza. Nur wenige Meter neben ihm das Grab von Gotthard-Sänger Steve Lee, der am 5. Oktober 2010 mit 47 Jahren in Amerika mit dem Töff verunglückt war.

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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11 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    16.12.2016
    Das Deutsch Schweizer Fernsehen hat es billig gemacht! Wer Italienisch kann dem Empfehle ich im Internet RSI LA1 suchen Sie das Program "serata-evento" vom 13.12.2016, im Tessin ist er halt immer noch ein Thema. Auch heute 15.12.2016 gab es noch einmal einen Beitrag während der Sendung "il Quotidiano" kann man auch Schauen.
  • Alexa  Baumann , via Facebook 15.12.2016
    Ich wusste gar nicht dass Clay vor 10 Jahren gestorben ist. Ich dachte der lebt noch habe nie was wo darüber gelesen im Gegensatz zum Gotthard Sänger da wurde ja dauernd darüber geschrieben und berichtet.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      16.12.2016
      Ja aber ich glaube das war weniger wegen der Gruppe respektiv Ihres Sängers, sondern eher der Nebenschauplatzt. Bei uns wurde auch über Lee (immer noch) mindestens soviel Berichtet aber Ihn und seine Gruppe.
  • Karl  Szabo aus Zürich
    15.12.2016
    Der linke Einfluss in der Gesamtpresse ist Schuld.Dazu die Autophobie
    der Schweiz,gesteuert von den Linken,alles was mit Auto zu tun hat
    zu verdammen, alle die Auto fahren sind Verbrecher.und die Mehr als
    3 Millionen Automasochisten wehren sich nicht!
  • Jens  Goldmann 15.12.2016
    Na und ? Beides waren sicher bekannte Legenden. In der Schweiz werden ja nicht mal Leute geehrt die Weltmeister geworden sind und noch leben. ( Ein Autorennfahrer aus dem Kt. Aargau ) Solche Leute werden erst erwähnt wenn sie gestorben sind. Clay Regazoni wurde von den Medien zu Lebzeiten in aller Zeitungen nur negativ dargestellt, so auch im Blick, Als Raser usw. Und jetzt 10 Jahre nach seinem Tod ist alles vergessen. Wie falsch ist eigetlich unsere Presse ?
    • Beat  Schenker aus Lugano
      15.12.2016
      Nun die Geschichte gibt Ihm recht, das hat Ihn ja Berühmt gemacht, ob es denn immer berechtigt war ist eine andere Frage.

      Negative Schlagzeilen bringen nun mal mehr Aufmerksamkeit.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    15.12.2016
    Ok, jetzt sieht es doch besser aus! Das soll aber nicht heissen das ich irgendwas gegen einen der beiden habe. Die waren in Ihrem Beruf beide gross und sind speziell im Tessin sehr beliebt.