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Webber (l., 45,5 Punkte) und Vettel (47 Zähler): Wer ist 2009 die Nummer 1? (Reuters)
Die vier grossen Chefs bei Red Bull-Renault (Mateschitz, Horner, Newey und Marko) betonen es gerne: «Bei uns gibt es keine Stallorder!» Das ehrt das Quartett, aber am Ende der WM könnte im Team von Sebastian Vettel (21) und Mark Webber (32) das grosse Jammern ausbrechen.
Das letzte Beispiel, wo ein Team sich bis zum bitteren Ende nicht auf einen Nummer-1-Fahrer einigen konnte oder eben wollte, liegt nicht einmal zwei Jahre zurück.
Erinnern Sie sich noch an den verrückten WM-Endstand 2007, der McLaren-Mercedes noch lange ärgern wird? Nein, hier ist er:
1. Räikkönen (Ferrari) 110
2. Hamilton (McLaren) 109
3. Alonso (McLaren) 109
Auch 1986 gewann ein Team (Williams-Renault) klar die WM der Konstrukteure, verlor aber den wichtigeren Einzel-Titel:
1. Prost (McLaren-TAG) 72
2. Mansell (Williams) 70
3. Piquet (Williams) 69
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