Nach Schumachers Comeback-Flop der Spott: «Der Ferrari-Verräter landet auf sechstem Rang»

  • Aktualisiert am 03.01.2012
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Nach dem sechsten Platz in Bahrain muss Michael Schumacher in der Presse einstecken.

Michael Schumacher landet beim Comeback in Bahrain auf dem enttäuschenden sechsten Platz, noch hinter seinem Teamkollegen Rosberg. Das Podest ist für den siebenfachen Weltmeister ausser Reichweite.

Dafür gibt es in der Heimat Häme. «Schleich-Schumi! Klemmte sein Gasfuss oder ist sein Auto zu schlecht?», fragt die «BILD» und zittert schon, «fährt Schumi jetzt die ganze Saison hinterher?»

Spiegel Online sieht einen «Altmeister ohne Rhythmus» und die «Süddeutsche» stellt nüchtern fest: «Drittbester Deutscher!» Weiter steht: «Keine Triumphfahrt, aber auch kein Trauerzug.»

Noch mehr muss Schumacher in Italien einstecken. Die «Gazzetta dello Sport» hält sich noch zurück, wenn sie von einem «anonymen sechsten Platz» schreibt. Andere gehen da härter zur Sache.

«La Stampa» wird schadenfreudig: «Das Tüpfelchen auf dem i: Michael Schumacher, in den Augen von Ferrari der Verräter, landet auf einem mittelmässigen sechsten Rang.»

Und der «Corriere della sera» gratuliert den Roten aus Maranello, mit Alonso den richtigen Fahrer geholt zu haben. «Bei allem Respekt vor Schumacher, der 41-jährigen lebenden Legende, aber Ferrari hat mit dem 28-Jährigen Alonso die richtige Wahl getroffen.» (sme)

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