
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Ein Container mit acht (!) gebrauchten Motoren ist bei der Einfahrt zur Rennstrecke mit einem Brückenpfeiler kollidiert und vom Lastwagen gefallen. «Es sieht aus wie auf einem Schlachtfeld», sagt ein Mechaniker. Die Motoren lägen offen herum, alles sei kaputt!
Immerhin: Die beim Rennen in Singapur verwendeten Rennmotoren sind noch in den Autos eingebaut. Damit ist wenigstens gewährleistet, dass Heidfeld und Kubica die Trainings absolvieren können.
Wie schwer das Innenleben der acht gebrauchten Motoren, die vor allem in den Trainings noch eingesetzt werden, beschädigt ist, wird sich erst am Freitag zeigen. Chef Theissen fürchtet, dass vor allem im Bereich der Ventile noch unbekannte Schäden auftauchen werden.
Eine Rettungsaktion mit neuen Triebwerken aus Deutschland kann gar nicht stattfinden, da in München keine Formel-1-Motoren gebaut werden.
Egal, wie sich dieses Drama weiterentwickelt: Auf Heidfeld und Kubica warten bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi Strafversetzungen.
In dieser Saison wird das BMW-Sauber-Team von massiven Motorenproblemen geplagt. Nick Heidfeld fährt bereits mit seinem neunten Model – Robert Kubica mit dem achten Motor.
Erlaubt sind aber bekanntlich nur acht Motoren – und zwar für die ganze Saison.
Müssen die Fahrer mehr davon einsetzen, werden sie im Rennen um zehn Plätze strafversetzt. Nick Heidfeld konnte beim GP in Singapur bereits ein Lied davon singen. Bald wird auch Kubica ein Opfer der PS-Aggregate. (Bearbeitung: zbi)