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Die grösste Sorge von Jenson Button (29) nach seinem Titelgewinn am Sonntag in São Paulo war, dass er wegen eines PR-Termins noch in den Abendstunden zurück nach England fliegen muss.
Das passte dem Lebemann überhaupt nicht in den Kram, denn er hätte die Weltmeisterparty absagen müssen. Doch sein Brawn-Teamkollege Rubens Barrichello stellte ihm kurzerhand seinen Privatjet zur Verfügung für den Rückflug von heute Morgen.
«Ich bin verdammt noch mal Weltmeister!»
Button konnte es also in Brasilien krachen lassen. Schon bei der Weltmeister-Pressekonferenz war er in Hochform: «Wo seid ihr denn alle? Ich bin verdammt noch mal Weltmeister!», schrie er freudig den Journalisten zu.
Über seine Emotionen nach dem Erreichen des grossen Ziels sagte er: «Du fühlst dich wie in Ekstase. Alle schlechten und schönen Erinnerungen ziehen noch einmal an dir vorbei.» Vor den schönen hatte Jenson Alexander Lyons Button, wie er mit vollem Namen heisst, viele schlechte.
Freundin Michibata zähmte Button
Er galt immer als einer der besten Piloten im Feld. Aber auch als einer, der sein Talent verschleudert und lieber festet. Die Resultate hielten nie mit den Erwartungen mit. Bis diese Saison, als Button sechs grandiose Siege feiern konnte.
Mit ein Grund für die Auferstehung Buttons war auch seine Freundin Jessica Michibata. Sie zähmte Button. In São Paulo war sie nicht dabei. Button scherzte: «Ich war hier ganz allein. Ich habe meine Teamkollegen gebeten, bei mir im Zimmer zu schlafen. Sie wollten nicht.»
Button weiter: «In der Nacht auf Sonntag habe ich geträumt, dass ich Weltmeister werde. Vielleicht steckt in Träumen doch ein wenig Wahrheit.»
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Der Weltmeister mit seiner Freundin Jessica Michibata. (Reuters)