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Während Jenson Button seine WM-Führung noch weiter ausbauen (26 Punkte Vorsprung) und auch seine Serie fortsetzen kann – vier Siege in Folge, insgesamt sechs Triumphe in sieben GPs -, reisst die «Serie» bei Vettel, der seine zwei bisherigen Siege stets von der Pole-Position weg holte.
Vettel startet aus der Pole-Position, kommt von dort als Erster weg und führt auch nach der ersten Kurve. Doch dann unterläuft dem Hoffnungsträger von Red Bull ein Fahrfehler. Er kommt kurz von der Strecke ab, und schon ist WM-Leader Jenson Button zur Stelle und an ihm vorbei. Der Brite ist im Brawn-GP neben Vettel aus der ersten Startreihe ins siebte Saisonrennen gegangen, in dem er somit von Runde eins an in Führung liegt.
Nicht so gut läuft es bei Buttons Teamgefährten Rubens Barrichello, der von Startplatz drei aus nur als 13. aus der ersten Runde zurückkommt. Der Brasilianer hat am Start ein Problem mit der Schaltung. Auf seiner Aufholjagd touchiert er danach mit den Autos von Heikki Kovalainen und Adrian Sutil. Dabei beschädigt er seinen Frontflügel so stark, dass er einen Extra-Boxenstopp einlegen muss, der ihn auf Platz 15 zurückwirft. Später fällt er aus.
Der Grand-Prix der Türkei auf dem Istanbul Park Otodrom bei Kurtköy ist alles in allem ein eher ereignisloses Rennen. In den WM-Punkterängen, also unter den ersten Acht, sorgen nur die Boxenstopps zum Nachtanken und Reifenwechseln für Platzverschiebungen. Am Schluss siegt Button souverän vor Mark Webber und Vettel. Dahinter reihen sich Jarno Trulli, Nico Rosberg, Felipe Massa, Robert Kubica und Timo Glock.
Keine Chance auf nur auch einen WM-Punkt hat Sébastien Buemi. Der 20-jährige Waadtländer hat das Rennen bereits im Qualifying verloren, wo er über den 18. Startplatz nicht hinauskommt. Im Rennen gelingt es ihm dann zumindest, noch 15. zu werden – vor Nelson Piquet, Adrian Sutil und Toro-Rosso-Kollege Sébastien Bourdais. (Si/msc)