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Jenson Button ist am Ziel. Im zweitletzten GP der Saison in Brasilien reichte dem Briten der fünfte Platz, um der 31. Weltmeister der Formel 1 seit 1950 zu werden.
Dies weil sein Teamkollege Rubens Barrichello trotz Pole-Position am Ende nur Achter wurde.
Der Chaos-GP von Brasilien bringt also die Entscheidung. Der Start hat es bereits in sich: Ein Crash zwischen Adrian Sutil und Jarno Trulli bringt den Italiener derart in Rage, dass er Sutil auf der Strecke deutlich seine Meinung sagt.
Während der folgenden Safety-Car-Phase das nächste Drama: «Kovalainen reisst an der Silberpfeil-Tankstelle den Schlauch mit und der herauslaufende Sprit setzt dahinter kurz Räikkönens Ferrari in Brand. Was für ein Auftakt. Und auf Rambo Sutil (einmal mehr der Deutsche aus Oensingen SO) wartet wohl eine saftige Strafe», schreibt BLICK-Benoit im Rennprotokoll.
Bitter für Heidfeld: Bei seinem Tankstopp fliesst kein Benzin durch den Schlauch, der Deutsche bleibt auf der Strecke liegen. Sein Teamkollege Robert Kubica wird am Schluss sensationeller Zweiter.
Bereits in Runde 50 schreibt Benoit: «Button kann den Champagner schon mal kaltstellen.» Runde 62 bringt die Entscheidung: Hamilton überholt Barrichello, der auf den vierten Platz zurückfällt. Am Ende reicht es gar nur zu Rang 8.
Tolle Leistung auch von Sébastien Buemi, der sich auf Rang 7 kämpfte und seine Saisonpunkte vier und fünf einheimste. (keu)
Vater John Button umarmt seinen Sohn Jenson.- AP