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Unzertrennlich: Buemi im Toro Rosso (v.) und Räikkönen. (Gorys)
Das Wetter ist gegen mich. Denn im Regen wäre ich wie am Freitag locker unter die ersten fünf gefahren. Auf einer nassen Piste ist der Toro-Rosso-Ferrari eine Rakete und der Fahrer auch nicht so schlecht», sagt Buemi lachend.
Kurz nach Beginn des zweiten Trainings, in dem sich nur Buemi und Alguersuari für eine Informationsrunde in die Wetter-Hölle wagten, unterhält sich der Waadtländer im Fahrerlager lange mit BLICK.
«Das Wasser läuft hier an einigen Stellen nicht ab, es steht – und überall lauert Aquaplaning. Du drehst dich selbst als Regenspezialist plötzlich wie ein Schwein – und alle lachen.»
Erst in den letzten Minuten liess der Sturmregen etwas nach. Doch die schnellste Zeit von Sutil im Force-India-Mercedes war sieben Sekunden langsamer als die Tagesbestzeit von Kovalainen (McLaren-Mercedes) am Morgen, als es nur nass war.
Buemi, für seine Ungeduld von Teamchef Franz Tost schon oft getadelt, sagt: «Ich brauche für 2010 endlich ein schnelles Auto. Ich will und muss nach vorne. Ich will nicht immer hören, dass ich ja noch nicht einmal 21 Jahre alt bin und noch viel Zeit habe.»
Irgendwie kann man Buemi verstehen. Er hat 2009 beim ersten Teamkollegen (Bourdais) den Sargnagel eingeschlagen. Jetzt fährt er seit fünf Rennen dem Spanier Alguersuari um Welten davon.
Klar, der Schweizer ist besser als seine bisherigen drei WM-Punkte. Doch vielleicht sollte sich Sébastien einmal an 2001 erinnern, als ein gewisser Fernando Alonso (28) in der Formel 1 bei Minardi debütierte und keinen einzigen WM-Punkt eroberte. Bestes Resultat: Platz 10 in Hockenheim!
Trotzdem wurden viele Teamchefs damals auf den Spanier aufmerksam – wie jetzt auch auf Buemi!