Testfahrten in Jerez – De la Rosa auf Rang 6 Buemi fährt mit der Spitze mit

  • Publiziert: 17.02.2010, Aktualisiert: 02.01.2012

JEREZ – Regen prägt den Auftakt zur zweiten Testwoche im spanischen Jerez. Sebastian Vettel fährt deutlich die schnellste Zeit, vor Hamilton, Massa und Sébastien Buemi.

Der Regen prägt auch zum Auftakt der zweiten Testwoche die F1-Testfahrten in Jerez. Es herrschen Temperaturen von 20 Grad auf der spanischen Rennstrecke (Lufttemperatur 15 Grad). Der Testbetrieb der Teams wird aber immer wieder von Regenschauern unterbrochen.

Dennoch verrichten die elf anwesenden Rennställe ihre Testfahrten für die neue Saison. Mit dabei auch Neuling Lotus! Ersatzpilot Fairuz Fauzy darf den neuen T127 entjungfern und dem Boliden erste Probekilometer verschaffen.

Die Bestzeit gelingt Sebastian Vettel, vor Lewis Hamilton – der sich zum Schluss noch dazwischen schiebt – Felipe Massa und Sébastien Buemi. Der Waadtländer kommt mit seinem Toro Rosso immer besser in Fahrt. Sauber-Pilot Pedro de la Rosa fährt die fünftbeste Zeit, dicht vor Michael Schumacher. (sau/ds)

Platz Fahrer Team Zeit Anzahl Runden
1. Vettel Red Bull 1:22.593 99
2. Hamilton McLaren 1:23.017 72
3. Massa Ferrari 1:23.204 72
4. Buemi T. Rosso 1:23.322 79
5. De la Rosa Sauber 1:23.367 76
6. Schumacher Mercedes 1:23.803 111
7. Sutil F. India 1:24.272 28
8. Di Resta F. India 1:25.088 74
9. Petrov Renault 1:26.237 55
10. Barrichello Williams 1:27.320 109
11. Fauzy Lotus 1:31.848 76
12. Glock Virgin 1:32.417 10

Aus zwei mach eins!

Die F1-Neulingen Lotus und Virgin sind bekanntlich auf der sicheren Seite und starten mit ihren Autos bei den Testfahrten in Jerez. Ganz anders die Szenarien bei Campos und US F1.

Bei Campos werden zwar immer wieder Investoren angekündigt, entpuppten sich bisher jedoch immer als heisse Luft. Und bei US F1 vergeht Eigentümer Chad Hurley die Lust, Geld ins waghalsige Projekt zu pumpen.

Doch nun scheint Licht am Ende des Tunnels zu leuchten: Es verdichten sich die Gerüchte, dass YouTube-Gründer Hurley eine Fusion seines US-Teams mit Campos anstrebt. Aus zwei mach eins!

Wie die genauen Rahmenbedingungen dieses Deals, der noch lange nicht unterzeichnet ist, aussehen könnten, ist derzeit unklar.

Es ist ein Affront, dass Campos und US F1 Startplätze erhalten hätten, das Sauber-Team jedoch lange auf der Strecke blieb und zittern musste.