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Da knallte der Wadtländer beim GP Ungarn mit 1:22,9 plötzlich die siebtschnellste Runde der 19 Fahrer auf den Asphalt. In der letzten Runde, als er fast 30 Sekunden hinter seinem neuen Teamkollegen Jaime Alguersuari (19) an letzter Stelle lag…
Was für eine Enttäuschung nach dem tollen 11. Startplatz. Sébastien Buemi zu BLICK «Ich habe versagt. So schlecht war ich noch nie. Ich kann mich bei meinem Team nur entschuldigen, dass bei mir nichts zusammenpasste, obwohl mir Toro Rosso ein gutes Auto hinstellte.»
Teamchef Franz Tost: «Es gibt solche Tage im Rennsport. Sébastien muss sich jetzt nicht zu viele Gedanken machen. Das gehört für einen 20-Jährigen zum ganz normalen Entwicklungsprozess. Wenn Buemi daraus lernt, können wir uns schon jetzt auf Valencia freuen. Da wird ein neuer Frontflügel unser Auto noch etwas schneller machen. Und dann haben wir alle wieder Freude.»
Ja, solch verständnisvolle Chefs sollte man haben. Was Buemi am meisten ärgerte: Ausgerechnet beim ersten Rennduell gegen den Bourdais-Nachfolger Alguersuari hat er eine Ohrfeige bekommen.
«Das ist ein Mist. Schon beim Start habe ich viele Plätze verloren, weil die harten Reifen keinen Grip hatten. Mit dem besseren, weichen Gummi blieb ich dann hinter Vettel, der mit den harten Reifen nicht vom Fleck kam. Ach, ich mag eigentlich gar nicht mehr ans Rennen denken.»
Sagte es, schaute seinen noch traurigeren Vater Antoine kurz an – und zog sich ins Motorhome zurück. Bis zur Chance auf bessere Zeiten liegt jetzt leider die lange Sommerpause.
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Ernüchterung bei Sébastien Buemi: Nur Rang 16. (AP)